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„zeichnete die Achtung gebietende, energische Persönlichkeit„des Präsidenten stets als die Seele des Ganzen, als eine„der wesentlichsten Stützen des allgemeinen Vertrauens zu„dem höchsten Gerichtshofe. Das Ober-Appellationsgericht„und dessen Gedeihen trug er stets mit wahrer Liebe auf„dem Herzen". Bezeichnend ist seine bei der „Eröffnung„des Gerichts gehaltene Rede, welche in klaren bestimmten„Zügen der Gerechtigkcitspslege an dieser Stelle den Stempel„wahrer Gottesfurcht, strenger Ordnung und rücksichtsloser„Unpartheilichkeit aufprägen sollte. Im I. 1828 erschien„eine von ihm verfaßte Druckschrift: „Ueber Visitationen„„der Gerichte in besonderer Beziehung auf Mecklenburg„„und dessen Ober-Appellationsgericht.""
Bei seiner großen Thätigkeit beugte ihn im Leben ofttiefer Kummer. Schmerzlich betrauerte er das im I. 1822erfolgte Hinscheiden seines von ihm viel geliebten Vaters.Von elf Kindern überlebten ihn nur vier. „Besonders tief„erschütterte ihn der Tod seines geliebten ältesten Sohnes„Carl, welcher — wenige Wochen nach dem Tode der„15jährigen Tochter Emma — am 2. Januar 1831 zu Stettin„als Oberlandesgerichts-Assessor nach kurzem Krankenlager„in der Blüthe seiner Jahre starb. Gleichzeitig selbst von„einem schmerzhaften körperlichen Leiden betroffen, verließen„ihn, wie er selbst schreibt, die physischen Kräfte." Jedochgeben Aufzeichnungen von seiner Hand aus dieser Periode,wie auch aus späterer Zeit, den Beweis, wie er aus diesenschweren Prüfungen einen dauernden Segen für sein inneresLeben gewonnen hat.
Ein besonders wichtiges Ereigniß in seinem Leben wardie Verlegung des Ober-Appellationsgerichts. Die kleine,damals stille, Ackerbau treibende Stadt Parchim bot denBeamten des Gerichts nicht die nöthige geistige Unter-stützung, Bewegung und Erfrischung. Daher ward die Ver-legung des Gerichts nach der lebhaften und reichen Handels-und Universitätsstadt Rostock beschlossen und nach manchenKämpfen auch am 1. October 1840 ausgeführt. „Der„kräftigen Verwendung des Präsidenten ist es vorzugsweise„zu verdanken, daß die Verlegung zu Stande kam."
Nachdem die Universität Rostock ihn schon 1830 bei