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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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274 Meklenburgische Linie.

drei Vornamen nur bei Otto Christian's auf Gorvw TochterChristiane Anna Auguste, geb. 1693 (Z 291). Bisweilenwird er nur Joachim Jaspar genannt. — Von 7 Brüdernwaren vor ihm und seinem ältern Bruder Clans Detlof5 jung gestorben. Während sein älterer Bruder ClausDetlof III. früh die wissenschaftliche Laufbahn betrat, gingJoachim Jaspar Otto, nachdem er schon 1747 seine Mutterverloren hatte, jung in fremde Kriegsdienste. Im Anfangedes Jahres 1760 hatte er 4 Jahre als Seco nde-Lieuteuantbei dem Schleswigschen geworbenen Regiment zu Fuß indänischen Kriegsdiensten als „tapferer Officier" gestandenund erhielt auf sein Ansuchen am 16. Juli 1760 seinenAbschied von dem Könige Friedrich von Dänemark, nachdemauch sein Bruder in das Vaterland heimgekehrt undKammerjunker geworden war.

Der Grund der Heimkehr beider Söhne war der Wunschdes Vaters, seine Güter an seine Söhne abzutreten (vergl.oben § 295). Es war das Bestreben natürlich, dem jüngerenSohne Joachim Jaspar Otto auch eine Stellung im Vater-lande zu verschaffen. Er trat daher in meklenburgischeMilitärdienste und ward schon am 5. Mai 1760, obgleicher noch lange nicht volljährig war, zum wirklichen Haupt-mann und Chef einer beim v. Bothschen Infanterie-Regiment zu errichtenden Compagnie bestellt, nachdem schonam 16. April die Kapitulation mit ihm abgeschlossen war.

Der Vater setzte nun baldigst seine Absicht durch undschloß am 12. Juni 1760 mit seinen Söhnen einen Ver-trag, durch welchen er diesen seine gesammten Güter abtratund sich mit einer Jahresrente aus den Gütern nachRostock zurückzog, lim dieses Geschäft rechtlich auszu-führen. mußten die beiden Dohne, von denen der ältere24 Jahre, der jüngere erst 21 Jahre alt war, am 6. August1760 für volljährig erklärt werden. Die Söhne wolltensich nun vor Annahme der Güter erst auseinandersetzen.Da sielen aber im Herbste die Preußen unter dem Generalv. Belling und dem Prinzen Eugen von Würtemberg wiederin Mecklenburg ein. Die Mecklenburgischen Truppen, beidenen v. Oertzen schon in wirklichem Dienste stand, warenunter dem Schutze der Schweden nach Rügen zurück-