200 Mckleliburgische Linie.
nvch am L. Scptcinber 1696 vermochte Otto Christian„nicht zu den bcnöthigtcn Papieren kommen, weil sein„Bruder Claus Detlof in auswärtigen Kriegsdiensten„abwesend" war.
Im Jahre 1698 war Claus Detlof Hauptmannund zum Besuch im Lande, als er am 3. December 1698bei der Taufe des Sohnes seines Bruders, welcher nachihm auch den Namen Claus Detlof erhielt, Gevatter stand;dieser nennt unter den Pathcn auch „seinen Bruder Herrn„Capitain Claus Detlof v. Oertzen."
Dieser wünschte nun endlich Gewißheit wegen desGutes Bölkow, um so mehr da die v. Bülow auch aufWicdererwerbung drängten. Am 6. Februar 1699 trugder „Fürstlich-Braunschwcigsche Hauptmann Claus„Dethlof w Oertzen darauf an, den hinterlassenen Söhnen,„Nepoten und Agnatcn Mailand des Mathias Ludwig„v. Bülow einen Termin zu setzen, bis zu welchem sie„das Gut zu reluiren hätten, oder ihn nach Ablauf des„Termins zu belehnen." Darauf erklärte der LieutenantJohann Friedrich v. Bülow (in „Fürstlich Celleschen„Kriegsdiensten") für sich und seinen abwesenden Bruderden Lieutenant Christoph v. Bülow, beide Söhnedes Matthias Ludwig v. Bülow, daß sie zur Reluirungbereit seien, jedoch auch hofften, daß ihnen das uralte Lehnbleiben werde. Da aber beide Parteien in fremden Kriegs-diensten standen, so war eine Zusammenkunft an Ort undStelle, welche wegen Erstattung der Besserung des Gutesnothwendig war, schwer zu erreichen.
Claus Detlof v. Oertzen bat am 20. April 1700 vonBraunschwcig und 17. September und 1. November 1700von Kl.-Bölkow aus, nachdem er auf kurze Zeit ins Landgekommen, jetzt aber wieder abberufen war, um Betreibungder Sache. Endlich ward am 9. November 1700 einRcluitionsvergleich auf Trinitatis 1701 verabredet, nachwelchem Johann Friedrich v. Bülow bei der Annahme desGutes an Claus Detlof v. Oertzen 20,000 Gulden zuzahlenversprach. Dieses Geschäft kam auch zu Stande. 11m esaber auszuführen, verpfändeten die Brüder Christoph undJohann Friedrich v. Bülow, da sie die Wirthschaft noch