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„Kongreß noch vor der Beendigung verlassen, da er zum„ersten Cominissarins zum damaligen Landtage„berufen ward."
Sehr bald nahmen aber die bisherigen Verhältnisseein betrübendes Ende. Am 29. November l819 starbder Erbgroßherzog Friedrich Ludwig. Dadurchsah v. Oertzen sich veranlaßt, um Befreiung von denSwapgeschäften zu bitten, „um sich zum Besten der„verwaisten fürstlichen Kinder ganz seinen eigentlichen„Dienstgeschäften widmen zu können. Nicht gewohnt, sich„in seiner Geschäftsthätigkeit durch die Einwirkung rauher„Witterung stören zu lassen, betrieb er im Januar 1820„mit großer Anstrengung ununterbrochen die vielen Geld-„und Rechnungsgeschäftc des erbgroßherzoglichcn Hauses,„besonders bei der Auseinandersetzung der Erbtheile der hoch-fürstlichen Kinder ans zwei verschiedenen Ehen, ohne eine„starke Erkältung genugsam zu achten. Dies veranlaßte„eine Nervenkrankheit, die, ungeachtet der sorgsamsten Be-handlung, seinen Tod am 15. Februar 1820, am Tage„vor seinem Geburtstage, im fast vollendeten 49. Lcbcns-„jahre herbeiführte." Die innigsten Beileidsbezeugungen unddie ungeheuchclten Klagen aller der vielen, die ihn gekanntund ihm nahe gestanden hatten, waren „rührende und„ehrenvolle Beweise seines anerkannten großen Werthes.„Der Großherzog ließ auch seine Lcichenbestattung auf dem„Kirchhofe zu Ludwigslust durch seltene Ehrenbezeugungen„auszeichnen. Der überlebende Bruder (— Jaspar VI. —)„bezeichnete die Gruft mit einem Denkstein mit der Inschrift:„Hier ruht der weil. Hofmarschall Detlof Joachim„v. Oertzcn, Ritter des Maltheser-Ordens, geb. den„16. Februar 1771, gest. den 15. Februar 1820, ein„treuer Diener des Fürstenhauses, ein redlicher,„thätiger Mann, ein guter Sohn, ein vielgeliebter„Bruder."
Seine greise Mutter, welche ihn bis Ende 1821 über-lebte und nach seinem Tode auch (am 1. März 1820)ihren zweiten Gemahl v. Forstncr sich vorausgehen sah,hat unter das Geburtsdatum ihres jüngcrn Sohnes in der