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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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missionscasse geleisteten getreuen Dienste Dero HöchstesWohlgefallen zu Tage zu legen gnädigst geruhet haben."

Diese große und vielseitige Thätigkeit gab dem Land-rath Helmuth Friedrich auch Gelegenheit, bei seinem großenVermögen seine Vaterlandsliebe auch auf eine wohlthätigeWeise zu bewähren. In der allgemeinen Landesnoth wardie Verpfändung der vielen Aemter an die fremdenExecutionsmächte für die Regierung und die Unterthanensehr drückend und gefahrdrohend. Besonders schwer hattedas Amt Plan, vorzüglich weil die Stadt alte Haupt-festung des Landes war, zu leiden. Das Amt war seitdem zweiten Viertheil des 17. Jahrhunderts ununterbrochenverpfändet gewesen. Zuletzt ward es im Jahre 1710 anden braunschweig-lüneburgischen Geheimcn-Rath FreiherrnJoachim Christoph Stiesscr v. Wendhausen (nicht Wmdessen)auf Karcheetz m. Z. verpfändet. Wcndhausen starb imJahre 1724 und hinterließ das Amt seiner Wittwe, geb.v. Wangelin von Alt-Schwerin, und seinen drei unmündigenKindern. Da nahmen im Jahre 1735 die Preußen unterandern auch das Amt Plau ein als Special-Hypothek fürdie Executionskosten und regierten es von der Stadt ausfast als Landesherrschaft durch eine Schwadron Husarenauf eine sehr gewaltthätige und drückende Weise. Als diesnun auch den Wendhausen'schen Erben zu viel ward und siemit der contractlich ihnen erlaubten Cession des Pfand-contracts an einen fremden Fürsten (in potsutiormn«)droheten, da trat Helmuth Friedrich v. Oertzen, im Vereinmit seinem jüngsten Sohne, dem Sachsen-MeiningcnschenHofmarschall Jaspar v. Oertzen, mit seinem Reichthum insMittel, da in dercreditlosen und gcldklammen Zeit weiterkein Geld zu haben war," und machte die Wiedcrein-lösung des Amtes Plau an die kaiserliche Commissionmöglich. Jaspar v. Oertzen auf Gerdeshagcn gab 30,427Thaler 18 Schilling N her, wofür ihm am 31. Mai1745 der Meierhof Zwcendorf (bei Roggow) mit dendazu gehörenden Dörfern Zweendorf, Biendorf und Wischuerauf 24 Jahre verpfändet wurde; und da dieses Geld nichtreichen wollte, gab Helmuth Friedrich 20,715 Thaler N^/sher, wofür ihm 'am 12. Juni 1745 der Meierhof Bruns-