Hans Noggow. 25
Lande festlich gefeiert ward, neu mit Altar und Kanzelzieren, welche seine verstorbene Frau gelobt hatte. Auf derRückseite des Altars steht folgende Inschrift:
Gott zu ohn und den kirrst zun zum Hot denhorstwostlgedornr Hern Hern Holmutst Friedrichvon Gerzen tZstro köntgl. IDojestüt zu Dünne-marrk Dorw. Horstdrtl.mten Etnstss-Nnth, Erd-Hern uns Gerdsstnlzrn, Mikrnhsgen, illtrnHagen, Mein Dienstagen, VvIIand, Iloggsuund lDakrndarff diss Dltan samt der Eantzrlunter seinem und seinen wastlscl. Fr. GemahlinFn. Susanna Francina v. Gersten, grdarne o.Vülow, Dastmrn geschenrkrt und ausrichtenlassen durch detried des Hastoris Jarodi Engel-brecht Dostach., anno 17SO als dem zweytenhundertjährigen Indrl-Iahn der angspungischrnransrssian.
Hclmuth Friedrich ward durch den Tod seiner Gemahlinso tief erschüttert, daß er bald darnach in eine sehr schwereKrankheit fiel, welche ihn auch verhinderte, ihrem Lcichen-begängniß beizuwohnen.
Während des letzten Krankenlagers seiner Fraurestaurirte Helmuth Friedrich die alte Familienbibel,welche so manche schätzcnswerthe Nachricht liefert und schonim I. 1616 angelegt ist (vgl. Bd. III, S. 41), nachdemer sie von seinem verstorbenen Bruder Jaspar geerbt hatte.Er sagt selbst, daß er „nach seines Bruders Jaspar Ab-sterben diese alte Roggowsche Hausbibel, weil selbige„überall sehr schadhaft, verbessern und neu einbinden lassen„und die alten Nachrichten, welche auf den Holzdeckcl„unablöslich geleimt gewesen, niit eigenen Händen copirt„habe." Die Fortführung durch Hclmuth Friedrich begannam 4. März 1729. Auf dem Lcdcrdeckel steht mit goldenenBuchstaben: 11. l?. v. 0. — 8. lk. v. 0. — 1728.
Nach dem großen Leichenbegängnis; und der Wieder-herstellung seiner Gesundheit verlegte Hclmuth Friedrichseinen Wohnsitz nach dem alten Stammsitze Roggow.Hier wirkte er nun ganz im Geiste seines Vaters, indem