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4 (1886) Der mecklenburgischen Häuser und der älteren Zweige des Hauses Alt-Helpte neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart
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19 Mcklenluirgische Linie

kräftigen Gesundheit zu erfreuen und war daher im Lebensehr vorsichtig. Im ersten Jahre seines Wittwcrstandeshatte er Karlsbad besucht. Im letzten seines Lebens hater lange gekränkelt. Soeine Zeit hcro von der HandGottes mit Lcibesschwachhcit beleget", errichtete er am9, December 1727 zu Roggow sein Testament mit großerUmsicht und Ausführlichkeit. Den Hauptbestaudtheil seinesVermögens, die Güter Roggow und Wakendvrf, von denener mit Recht sagen durste, er habe sich um siesehr ver-dient gemacht", so daß er sie schuldenfrei hinterließ, be-stimmte er seinem Haupterben, seinem Bruder HclmuthFriedrich, dem natürlich dessen Söhne substituirt waren.Dem jüngeren unter ihnen, Jaspar (V.), seinem Pathen,schenkte der Testator 2999 Thaler vorweg, welche bis zudessen Mündigkeit um die Zinsen vermehrt werden sollten.Die Güter wollte er bei künftigen Erbtheilungen niemalshöher als Roggow zu 39,999 Thaler, Wakendorf zu 15,999Thaler eingesetzt wissen. Würden dieselben höher mit Schuldenbelastet, so solle der dem Besitzer nächste Agnat aus HelmuthFriedrich's Nachkommenschaftdicfelbige für obcrwähntcPreise zu rctrahircn befugt" sein. Außerdem sollten vonseinen Bruderkindern den Töchtern nur die halben Erb-portioncn an Jaspar's Nachlaß gegenüber den Brüdernzukommen.

Wir übergehen die vorsorglichen Anordnungen undreichen Legate, mit denen er Kirche und Schule, danebenauch die Russower Kossäten und die Ortsarmcn bedachte.Die ihm am nächsten stehende, seine zweite Gemahlin AgnesAemilia geb. v. Messen, sicherte er durch Aussetzung einesWittwengeldes von jährlich 699 Thaler; außerdem solltenihr 5900 Thaler ausgezahlt werden, welche er ihr zurHochzeitzwar geschenkct", aber bisher nur mit einer Be-schreibung versichert hatte. Das Vermögen seiner erstenFrau, das sie dem Gatten vermacht hatte, hieß er an derenAnverwandte herausgeben; er berechnete es auf 999 Thaler.

So hatte Jaspar sein Haus bestellt, in dem er keineSproßen hinterließ. Nun traf er auch Bestimmungen überseine eigene letzte RuhestattIn der neuen Begräbniß"der Russowischen Kirche wollte er sie finden, an der Seite