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(mit seinen Zubehörnngen, insbesondere Vortoerk). Dasvon hier östlich bis zur Müritz sich erstreckende und imNorden durch Wasser-Communication zwischen beiden: Mal-chower und Eldcnburger Necke, fast ganz abgesperrte Terri-torium ist seit alten Zeiten der Schauplatz für die eigen-artigen Thaten der v. Flotow's. Seit dem 13. Jahrhundertsind sie immer wieder mit Verwaltung des ganzen Abschnittesan Stelle der Landesherren von diesen betraut worden. Erhieß das Land Röbcl, später Wrcdenhagen nach der inzwischenangelegten Burg; bald wurde auch das nordwärts an-stoßende Land Malchow den v. Flotow in ähnlicher Weisedienstpflichtig. Der erste Proceß, welcher (1495) beim neu-errichteten Reichskammergericht anhängig wurde, betraf dieRückforderung der von ihnen so ziemlich vergessenen Rechtedieser Art durch die Landcsfürsten. Er ist (bis zum 30jähri-gen Kriege) gar nicht recht zu Ende gekommen; in der Haupt-sache wahrten die v. Flotow ihre angesprochenen Rechte,hielten z. B. noch jüngst eine eigene Frohnerci zu Stuer,hatten Theil an der Gerichtsbarkeit zu Malchow und mischtensich sogar in die Wahl der Klostcrbeamten daselbst. — Aufähnliche Weise werden sie zu Anfang auch Wohl in einenTheil ihres Besitzes gelangt sein, der im Halbkreise vonStuer aus nach Nordosten sich in das Gelände hineinerstreckt, um die verschiedenen alten Sitze her: Kogel, Wolze-garten, Käselin u. s. w. Aber als Vorsitz gilt eben undist lange und zäh mit Erfolg von allen sich abgliederndenLinien anthcilsweise festgehalten worden das StammschloßStuer. Angeblich 1660 abgebrannt, liegt das alte Bauwerkjetzt verlassen und abseits in der Wiese; gewiß hat dies oderein ähnliches Factum Anlaß zu der Aufrichtung von Alt-und Neu-Vorwerk gegeben. Denn in dieser Doppel-Erscheinung treten sie ziemlich von vorne herein auf. Nahebei einander sind die beiden Höfe, ostwärts von Dorf Stuer,aufgebaut worden; letzteres blieb in Communion für beideSitze, an welcher auch der schon früher (nach Süden hin)abgezweigte Sitz Altenhof Theil nahm. Um diese dreiCentren haben sich die vielfach verschlungenen Bewegungengedreht, welche zu der Gestaltung der Feldmark führten, inder sie Gustav Dietrich v. Oertzen überkam. Aeußerst hart-