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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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246 Stargardische Linie.

trauliche Korrespondenzen auch ziemlich derselben Zeit, welcheverrathen, daß Leute aus dem Preußischen, welche damalsSüdost-Meklcnburg bereisten, auch auf Kittcndorf ein Augegeworfen hatten- v, Oertzen muß durch hohe, in Aussichtgestellte Preise sich veranlaßt gesehen haben, einen gutenGewinn gegebenen Falles der Erhaltung des Stammgutcsvorzuziehen. Außer den oben bczieltcn hatte er augenschein-lich das schöne Gut Groß-Helle für sich als Ersah zu er-werben gedacht. 1822 dürfte von Neuem eine Veräußerunggeplant worden sein, und zwar stand diesmal Marin aufdem Spiel. Gleichwohl ist es mit diesem so gut beimAlten geblieben, wie auch Kittendorf und Jürgcnsdorf alsdereinstige Ausstattung der Söhne erhalten wurden. Daderen vier vorhanden waren, so würde einem derselbenFederow haben zugedacht werden müssen. Aber der Vatermeinte, auch statt dieses, nicht grade Werthvollcn Objectesein den übrigen mehr gleichstehendes zur Verfügung haltenzu müssen; darum hat er jenes verkauft und 10 Jahrespäter Stuer dafür wieder erworben. Seine letztwilligenVerfügungen bauen sich auf dem greifbaren Boden dieserGüter auf; darum muß ihnen eine Betrachtung gewidmetwerden. Die drei derselben, welche thatsächlich auf Söhneübergingen (Marin, Jürgensdorf und Kittendorf), seien bisauf die sie betreffenden Abschnitte ausgesetzt; weil der aufStuer angewiesene älteste Sproß darauf Verzicht leistete, esdeswegen ebenso wie Federow, indeß nach Gustav Dietrich'sAbleben, verkauft wurde, beanspruchen diese beiden noch einekurze Behandlung ihrer localen Verhältnisse.

Federow gehört nicht zu den schönsten Liegenschaftendes Landes. Mit den südöstlich die Linie fortsetzenden Speckund Böek, von welchen allen eine Reihe auftauchender undwieder verschwindender Wohnplätze sich abzweigen, wird esan Existenz gehalten durch das Vorhandensein von Pfarrenin diesen Punkten. Der Grund für die geringe Dauer dermobilen Meiereien u. f. w. liegt in der geringen Güte desBodens, welche zu vielfachcnWirthschafts-Acnderungen zwingt.So ist es von Alters her hier gewesen; die ganze Landschaftwimmelt von noch lebendigen Namen untergegangener Ort-schaften (z. B. Fidem, Hindebcrg, diese nach Klokow zu, u. a.).