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Stargardische Linie.
Muskauer Unternehmungen bietet. Letzteren Besitz hat er1845 verkaufen müssen; mit diesem Jahre ist also auchder äußere Anlaß zu Ende, welche den Ort mit dem An-denken der Gräfin v. Callenberg, geb. v. Oertzen, verknüpft.Erwähnt mag nur noch sein, daß ihr Stief-Enkel Graf undFürst Pückler in noch mehr romantischen Eheverhältnisseu lebtewie sein Vater. 1817 mit einer Wittwe, Tochter des be-kannten Preußischen Staatskanzlers v. Hardenberg vermählt,ließ er sich 9 Jahre später scheiden, um dennoch ferner inpersönlichsten und angenehmsten Beziehungen zu ihr zubleiben. Nachkommenschaft wurde nicht erzielt; Branitz be-fand sich nach dem dadurch bedingten Abgang der Liniein Händen eben der Familie v. Arnim, welche in der llker-mark Nachbarschaft mit der v. Oertzen'schen Begüterungpflegte und dieselbe schließlich gleichfalls übernahm.
Ehe man zur Betrachtung dieses Gegenstandes übergeht,müssen die Personalien der beiden über halb Golmitz u. s. w.sowie Muskau gebietenden Eheleute festgestellt werden. Anletzterem Orte soll Reichsgraf Hermann v. Callenberg ge-boren sein, 2 Jahre vor seiner zukünftigen Gattin, nämlicham 8. Februar 1744, zufolge der Lausitzer Stammtafel.Eben diese berichtet dann seine Vermählung mit Fräuleinv. Oertzen als im Jahre 1772, und zwar am 19. Februarerfolgt. Dem steht eine gedruckte Angabe gegenüber f.,Lau-sitzer Magazin"), welche bestimmt als Ort der vollzogenenTrauung Berlin nennt und dann sie auf den 24. April 1775verlegt. — Dies spätere Jahr ist schon aus dem Grundewahrscheinlich, daß erst 1771 der Graf v. Callenberg seineerste Gattin, geb. cte 1a Nour äu?in, durch den Tod verlorenhatte. Die Vornahme des feierlichen Eheschlusfcs zu Berlinhat sich in einer kirchlichen halbamtlichen Nachricht zu Gol-mitz insoweit bestätigt gefunden, als dadurch ein vorher-gehender längerer Aufenthalt in der Großstadt nachgewiesenwird. Nämlich, „nachdem sie aus der Erziehungs-Pension„entnommen," soll die junge Marianne Wilhelmine v. Oertzensich bei ihrer Schwester, der vermählten (seit 1771 verwitt-weten) Etats-Ministerin v. Hagen aufgehalten haben, diebis an ihr Ende (1792), soweit nachweislich, in Berlinverharrte.