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6,[1] (1891) A. Des Hauses Jung-Helpte (auch dänischen Astes, insbesondere des Hauses Kittendorf) neueste Geschichte, von etwa 1700 bis zur Gegenwart ; B. Rückblick
Entstehung
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Jüngeres Haus Helpte. 51

später Jge(n) auch auf jene her. Er sowohl wie das Wappensprechen für die oben angegebene Herkunft aus einer FriesischenGegend; denn die Doppeladler (oder Harphien; zuerst 8,dann nur einfach im Schilde) sind daselbst als Emblemezu Hause. — Außer Klink, Lebbin und Nossentin, ihrenalten Gütern, haben die Geschlechtsgenossen seit früh herauch Klein-Niendorf zwischen Lübz und Parchim innegehabt;die darauf sitzende Linie hat sich bald und deutlich von denandern geschieden.

Dorthin (nach Nossentin) gehörte Jürgen v, Below(s- 1587), bekannt als Vertrauter der MeklenburgischenHerzoge, Er hatte eine Anwartschaft auf den Nachlaß deszum Aussterben stehenden ritterlichen Geschlechtes Stuteerhalten, zu welcher insbesondere halb Deven gehörte,1572 wurde v, Below damit belehnt und hat es, indem ernur Töchter hinterließ, auf die Nachkommen seiner zahl-reichen Brüder vererbt. Unter ihnen ist Joachim der Vorfahrder neueren Besitzer. Dieselben haben erst 1746 den Restdes Gutes hinzuerworben, welchen bis dahin eine Linie derv. Kamptz innehatte, die solchen ihrerseits gegen 1660 von denv, Hahn erworben hatten. — Das Gut liegt in der male-rischen, weithin städtelosen Landschaft zwischen Stavenhagenund Waren, von beiden in gleicher Entfernung; nach Südostcnstoßen fast daran die vielfachen, jetzt wieder von der Familiegekommenen Güter des Hauses v. Oertzen-Blumenow, nachNorden haben sich die jüngeren Helpter wenigstens nochauf Kittendorf gehalten.

Von 1624 bis 1644 haben die Erbtöchter des erst- / (belehnten Jürgen v. Below mit ihren Vettern um dieNutzung von Deven processirt; dann bekam es Joachim's (I.)

Sohn Jge, der bis 1667 lebte. Sein Sohn Joachim (II,, ^ 4^,1639— gegen 1680) hinterließ zwei unmündige Söhne,deren Mutter Clara Marie v. Glödcn aus Trollenhagenwar. Ihr 1676 geborener jüngerer Sohn Otto Friedrich X /fiel in einem Duelle; so wurde sein Bruder Jge Christoph, /indem auch alle anderen Zweige außer dem Niendorfer aus-gestorben sein sollen, der einzige voraussichtliche Stamm-halter für Deven. Als beide Söhne 1694 das 18. Jahr,welches lchnrechtmäßig dafür vorgeschrieben ist, überschritten

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