32 Stargardische Linie.
14.
Sophie Dorothea.
(etwa 1667 — 1750).
Gem. 1. (um 1685) N. N. v. Löben (fl um 1600);
2. (um 1695) Hans Friedrich v. Jhlenfcld
(f um 1705);
3. (um 1710) Adolf Friedrich v. Both
(-s um 1750).
s 593. d. XV.
Hier, bei derjenigen Tochter Henning's v. Oertzen,welche als die erste verheirathete aus zweiter Ehe ange-setzt wird, sind einige Bemerkungen einzuflechten über dieAnordnungen, welche die Woltower Genealogie beobachtet.Sie geht offenbar zurück auf v. Hoinkhusen's Arbeiten,muß also aus ihnen interpretirt werden. Dieser theilt, wiewir uns dem anschließen, t>. Oertzen's erster Gattin alleindie Marie Elisabeth, vermählte v. Rieben zu, alle andernKinder der zweiten Ehe Henning's. Abweichend von seinerdurchschnittlichen Praxis, wornach er alle Söhne vorauf, dieTöchter ihnen nachzusetzen Pflegt, sobald er ihre Reihenfolgenicht genau kennt: hat v. Hoinkhusen diesmal folgender-maßen arrangirt. Da er Anna Katharine (Z 592) über-haupt nicht kennt, also die älteste Schwester, — ebenso-wenig aber die drei jüngsten (s 598—600), dann auch GeorgLudwig (Z 590) mit Stillschweigen übergeht: so wird esihm leichter, eine den Altersverhältnissen der übrig blei-benden 9 Geschwister (statt 14) zweiter Ehe wahrscheinlichentsprechende Reihenfolge aller herzustellen. Er hat dies inder Weise versucht, daß er (hinter Marie Elisabeth aus ersterEhe) zunächst die drei Söhne (Z 586—588), dann UrsulaElisabeth (lies U. Marie! Z 596) und Sabine Marie (Z594)einstellt; sodann den letzten ihm bekannten Sohn BalthasarFriedrich (Z 589), endlich die drei übrigen Töchter: unsereSophie Dorothea, dann Jlsabe Hedwig (§ 595), wie ersie nennt statt I. Helene, schließlich Agathe Tugendreich(lies Agnes T., s 597).
v. Pcntz, der einiges Wissen mehr in v. Hoinkhusen'sManuscript nachtragen konnte, war zu der Kenntniß vonder Existenz einer weiteren Tochter gelangt: der Margarete