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Stargardische Linie.
12.
Marie Elisabeth
(etwa 1652-1720).
Gem. (um 1670): Balthasar Friedrich v. Rieben (st 1704).Z 591. d. XV.
Die Vornamen von dieser Tochter Henning's v. Oertzenweisen nach, daß sie von seiner ersten Gattin MarieElisabeth v. Gonzkow stammt. Vielleicht ist dieselbe schonbei ihrer Geburt gestorben, wenigstens werden keine weiterenSprossen ihres Leibes bekannt. — Wohl 1650 verheirathet,muß sie ihren Gatten schon bald hernach mit dieser Tochterbeschenkt haben, weil dieselbe Wohl schon 1670 oder wenigspäter sich vermählt hat. Bestimmt 1694 nennt Henningv. Oertzen den Balthasar Friedrich v. Rieben aufSchönhausen seinen Schwiegersohn, etwa 1680 (s. H 589)vermachte derselbe als Pathe einem Sohne Henning's seineNamen, und sein eigener, soviel bekannt ältester Sohn istetwa 1675 geboren, und zwar Wohl sicher von der MarieElisabeth, geb. v. Oertzen. — Er heißt Karl Friedrich,ist Schwedisch-Pommerscher Landrath gewesen und hat an-fangs in diesem Lande als Pfandhaber gewohnt, dann alsVormund und Pächter auf den v. Langcrmann'schen Gütern(Retzow, Bollewick u. f. w.) östlich und westlich der Müritz,um 1728 die Besitzung Karz nebst Wcselin bei Sternbergzu erhandeln. Ebenso wie er ging in Schwerin'sche Landeüber fein Bruder Hans Christoph, der das Gut Reh (beiGnohen) erwarb, indem er ebenso wie der älteste zu Gunstendes dritten Bruders Balthasar Henning auf Schönhausenverzichtet hatte. Noch einer wird genannt: Gustav Heinrich,der mit seiner Gattin, geb. v. Genzkow, das Gut Dewitzeinbekam und 1682 geboren sein soll. — Diese Datenstimmen alle sehr gut zu der Annahme, daß Marie Elisabethv. Oertzen aus Helpte die Urheberin einer so reichen Nach-kommenschaft sei. Sie wird — Genaueres ist nicht bekannt— bis etwa 1720 gelebt haben, ihren Gatten überlebend.Zwar wird in dem Helpte-Golmitzer Erbvcrtrag von 1715ihrer Wittwenschaft nicht gedacht, aber anderweitig ist gut