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einzuhalten, nun zu thun bekommt, erscheint bereits etwa1685 in Ereignisse verwickelt, welche ihm an und für sichschon eine weit höhere Zahl von Jahren würden zuschreibenlassen. — In den Sammlungen des Ordensrathes König(auf der Kgl. Bibliothek zu Berlin) befindet sich ein Excerptaus noch nicht wieder aufgefundenen Acten, wornach am3. Januar 1688 Henning Christoph v. Oertzen, HenningsSohn, einen Todtschlag begangen hätte. Vor dem „Hcide-reuter-Hause"zuSchönwalde (nordwestlich vonPasewalk) erstacher angeblich den „Lieutenant Hans Jürgen Krausen", begabsich von dem, noch im Schwedischen Pommern belegenenThatorte nach dem Sächsischen Wendlande, augenscheinlichzu einer dort verheirateten Schwester (s. Z 593) und ließsich von seinem Bruder Hans Ernst, welcher ihm im Waffen-gange schon als Sccundant nützlich gewesen war, in dieFremde begleiten. — Abgesehen von Erwähnung diesesBruders läßt auch diejenige seines Vaters Henning keineWahl- man hat es mit dessen dritten Sprossen männlichenGeschlechtes zu thuu. Nun wird in König's Ueberlieferungferner berichtet, der Uebelthäter habe schon „vor einigenJahren" einen andern Menschen erstochen, Peter Reutze,wie hier geschrieben wird, der aber gewiß identisch ist mitPeter v. Rectz/) der im Lande eine recht bekannte Figurabgiebt. Nur um ein, wenn auch indirectes Licht aufHenning Christoph's v. Oertzen Jugend-Erlebnisse fallen zulassen, berichten wir etwas ausführlicher auch über seinenunglücklichen Gegner.
1634 tritt eine Wittwe v. Bclow, geb. Anna v. Linstow,zuerst mit ihrem neuen Gatten auf, Michel Netze, wie erregelmäßig geschrieben wird. Seine Gattin brachte ihm eineReihe kleiner Besttzthümer zu, welche in Ortschaften um dieSeen zwischen Malchow und Müritz zerstreut lagen. InNossentin, Poppcntin, besonders dem an letzteres gränzendenLebbin wirthschafteten die Eheleute, dann auch Peter,unzweifelhaft ihr Sohn. — Auch er war mit einer
') Die sehr verwickelte Frage, welchem der vielen ähnlich klin-genden Geschlechter er zuzuzählen ist, sei Übergängen. Aus dem An-zuführenden ergiebt sich, daß diese Familie in Mekleuburg durch dreiGenerationen ununterbrochen gewohnt hat.