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Das älteste Matrikel-Buch der Universität Krakau : Beschreibung und Auszüge ; Festschrift zur 400jähr. Jubelfeier d. Ludwig-Maximilian-Universität zu München
Entstehung
Seite
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Mitten im Jahre 1404 folgt der erwähnten ersteneine zweite Hand, welcher der Kest der Eintragungendes Jahres 1404 und das Verzeichniss des Jahres 1405angehört. Dies liesse darauf schliessen, dass die erstenJahre in das Album erst nachträglich als Reinschrifteingetragen wurden. Mit dem Jahre 1406 tritt indieser Hinsicht ein Wechsel ein, der uns zugleich zurFrage darnach drängt, wer die Namen jeweilig in dasBuch eingetragen hat. Es lindet sich auch fernerhinnicht selten, dass eine Hand die Namen je eines Jahresoder je eines Semesters gleichsam in einem Zuge ein-gezeichnet hat. Ja es kömmt vor, dass diese Erschei-nung sich auch auf zwei aufeinander folgende Semestererstreckt, so iusbesonders Seite 267269, wo dieHand, welche die in die beiden Rectorate des M. Cle-mens von Görka (1472 a. b.) fallenden Namen einge-schrieben hat, bereits das Jahr 1472 a. alserstes"Rectorat desselben bezeichnen konnte. Dasselbe giltvon 1478 a. und b. Seite 298, 299. Auch die Jahre 1479a.'b. 1480 a. und 1490 b. 149 L a. scheinen jeweiligin einem Zuge geschrieben zu sein. ') Ebenso oft in-dess begegnet es, dass nur ein Teil der Namen voneiner Hand eingetragen ist, dazwischen aber andereHände tätig waren. Ein bestimmter Gesichtspunct lässtsich hierin nicht erkennen. Einzelne Namen mögenim letzteren Falle Autographen sein 2 ), bei anderenscheint dies zweifelhaft. Wer von amtswegen die Auf-zeichnung führte, wird hie und da ausdrücklich angegeben.

1) Ein anderer Fall ist es iudoss, wenn 1498 a. von einem

»primus rectoratus ven. et ogregii magnifid Johannis de Sthavysche-vycze" gesprochen wird, da ein »zweites* Kectorat nicht folgt. 2) Sovielleicht pg. 52 der Name Stanislaus Ciolek.