III
Zeit, zu der wir Conrad Celtis, Thomas Murner undvor allem auch Äventin in den Hörsälen der KrakauerHochschule begegnen.
Es sind die Beschreibung der Handschrift und einAuszug dessen, was von ihrem Inhalt vor allem wissens-wert erschien, die beiden Ziele, welche meine Arbeitim Auge hat. Wol mag im einzelnen manches, wasnebenher der Beachtung wert gewesen wäre, übersehenworden sein; eine Nachlese wird künftigen Forschernschon darum vorbehalten bleiben, da ich mich durchGrundsätze, von denen uuten die Bede sein wird, ver-anlasst fand, manches auszuscheiden, was sonst viel-leicht der Aufname wert gewesen wäre. Allein ichwürde den Zweck dieser Schrift für erreicht betrachten,wenn es ihr gelingen sollte, die Aufmerksamkeit weitererKreise auf den Gegenstand zu lenken und dadurch zufortgesetztem Forschen über ihn anzuregen.
Im übrigen möge es jedem von denen, die dasJubelfest zusammenfindet, gleichsam ein Gruss ausseiner eigenen Heimat sein, wenn er Namen aus der-selben in dem Verzeichniss der Krakauer Scholarendes 15. Jahrhunderts widerfindet. Auch das Stamm-land Baiern wird man in demselben vielfach vertretenfinden.
Und darf auch ich dies Vorwort mit einem Glück-wunsch an die Jubilantin schliessen, so wüsste ich den-selben nicht iii treffenderer Weise auszudrücken, als inder Aneignung jenes königlichen Wortes, das ich als