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Joachim vom Berge und seine Stiftungen : ein wichtiger Beitrag zur Geschichte Schlesiens
Entstehung
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Linter den Wohlthatern, die den Fruchtbaum, denihr prophetischer Sinn im Sprößling wahrnimmt, in sei-ner EntWickelung zu begünstigen, und, ergriffen von denverheißungsvollen Andeutungen ihrer Zeit, für den Siegder unveräußerlichen Rechte der Menschheit Kräfte zusammlen und die Ausbildung und Erstarkung derselben zubefördern suchen, behauptet Joachim vom Berge ei-nen ehrenvollen Platz. Seine Stiftungen, gegründet, und erkämpft in einer Zeit, wo die junge protestantischeKirche heranwuchs für den dreißigjährigen Kampf, durchden sie ihre bedrohte Existenz retten und befestigen solltezur Förderung des freien geistigen Aufschwungs der Deut-schen, und zur muthigen Enthüllung und treuen Ernäh-rung des hellen Lichts, dessen Strahlen sich schon in derDämmerung des dreizehnten Jahrhunderts angekündigthatten, wurden, nachdem frevelnde List und Gewalt sichihrer eine lange Zeit bemächtigt hatten, der Absicht, fürdie sie einst ins Leben traten, auf eine denkwürdige Weisezurückgegeben. Denn der unsterbliche Herrscher, der inSchlesien die unerträglichen Fesseln der gedrückten Kirchelöste, entriß auch sie dem widerrechtlichen Gebrauch, demsie durch entehrende Machtsprüche waren hingegeben wor-den, und noch jetzt befindet sich das von Bergsche Ge-schlecht im unbestrittnen Besitz der ererbten Rechte, wäh-rend das ruhmvolle Bermächtniß unter dem Schutze, dendie kluge Vorsicht des Stifters anordnete, Talente, die

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