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Joachim vom Berge und seine Stiftungen : ein wichtiger Beitrag zur Geschichte Schlesiens
Entstehung
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Vorwort.

^)ie dankbare Verehrung, welche Joachim vom Bergeseit Jahrhunderten in seinem Vaterlande genießt, und diedurch den Segen seiner Stiftungen frisch und ungeschwächterhalten wird, giebt mir Hoffnung, vorliegende Schriftwerde von denen, die sich gern an verdienstvolle Wohlthätererinnern, nicht gleichgültig aufgenommen werden. WieViele sind, die aus seiner Stiftung auf Schulen und Univer-sitäten unterstützt wurden! ja Mancher würde nicht diewissenschaftliche Laufbahn betreten haben, wenn ihm nichtdurch den edlen Wohlthäter der Fortschritt auf derselben wäremöglich gemacht worden. Noch jetzt schlägt mein Herz infreudig dankbarer Aufwallung, wenn ich des Augenblicksgedenke, in dem der Consistorialrath Bail, als ich in einerzahlreichen Versammlung als Abiturient schüchtern vortrat,eine Rede über die beste Art, wie man das Andenken berühm-ter Männer ehrt, zuhalten, mir leise zurief: „Muth! Siewerden das Herrndorfer Stipendium bekommen." WenigTage nachher brannte meine Vaterstadt ab, und meine Eltern,die mich auf der Schule nur sehr spärlich unterstützen konn-ten, verfielen in Armuth. Das Stipendium blieb nun meineinziger Trost, als ich muthig und voll Vertrauen auf Gottden Stab ergriff und nach Halle wanderte.

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