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1 (1847) Vom Ursprunge des Geschlechts bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Haus Roggow. 5Z

Zuerst erscheint Hcriiimm von Oertzcn am 12. Aug. 13W,als die beiden Fürsten Heinrich, Vater und Sohn, ihre Mühlevon Alt-Wismar verkauften, unter den Räthen (eousonsu eteonsilic, nostrornm eonsiliaricirnm kielelium). Seit deinI. 1307 wird er öfter im Gefolge des Fürsten Heinrich desLöwen als dessen Rath genannt und tritt mit ihm in dessen Re-sidenzen Wismar, Stcrnberg und Gadebnsch auf fXXX bisXXXVII ls. Die Hauptresidcnz des Fürsten Heinrich war Wis-mar; er wählte jedoch schon früh oft die Stadt Sternbcrg zumHoflagcr, weil sie dem Schauplatze seiner Thaten näher und be-quemer lag, bis er bei dem Ausbrncbc der heftigen Streitig-keiten mit der Stadt Wismar, welcher er schon wegen ihres frü-hern Benehmens gegen seinen Vater grollte, im I. UNO seineResidenz ganz nach Sternbcrg verlegte. H

Es läßt sich denken, daß eine Regierung, wie die HeinrichsdcS Löwen, in welcher sich die großen und heftigen Begebenheitenfortwährend drängten, den Räthen des Landes eine große Lastauf die Schultern legten; die Berührungen mit Dänemark,Brandenburg, den Städten Rostock und Wismar und dem BischöfeHermann Maltzan von Schwerin, die Gewinnung der LänderStargard und Rostock, waren schon hinreichend, alle Kräfte einesgroßen Lebens in Anspruch zu nehmen. Die Landräthe hattenmit der innern Leitung der Angelegenheiten unter solchen Um-ständen schon genug zu schaffen. Das Schwert führte HermannsVater 1311 vor Rostock und 1310 vor Stralsnnd. In aus-wärtigen Verhandlungen erscheint Hermann von Oertzcn nur am23. März 1310 bei der Abschließung eines Vertrages des KönigsErich von Dänemark und der norddeutschen Fürsten der wendischenOstsccländcr mit den Fürsten von Wcrle sXUVIIs; bei diesenFricdensvcrhandlnngcn waren die meisten Landräthc des Für-sten Heinrich von Mcklcnburg gegenwärtig, und diese warenbei weitem die zahlreichsten unter den Unterhändlern. Die be-deutenden Anstrengungen des Fürsten riefen auch wohl mitunterFälle hervor, in denen sich die reichern der Vasallen für den

«1 Vgl. Urk. z. Gcsch. d. Gcschl. Maltzan I, Nr. NIX, I.XIII, I.XV, I.XXX,I.XXXIII, XVIV; Jahrb. des Vereins f. mckl. Gesch. XII. S. WZ.