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1 (1847) Vom Ursprunge des Geschlechts bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Dietrich A.

gefallen war, nahm zuerst, außer zu Mcklcnburg, seine Residenzauf der Burg Gadebusch, wo neben ihm als Bnrgmänncr undRäthe mehrere Stammväter ausgebreiteter adeliger Geschlechter,wvhl meistenthcilö Söhne jener wendischen Edlen, lebten. ImI. 125k aber brach er die Stammburg Mcklcnburg und erbautesich eine feste Burg neben der kräftig aufblühenden SeestadtWismar'), welche er dadurch, bis zum Erwerb der GrafschaftSchwerin durch die Herzage von Mcklcnburg, zur Residenz desmcklcnburgischen Fürstenhauses erhob. Hier wohnte er die letztenJahre seines Lebens unter dem .Beistande mehrerer anderer Ritter,welche theils schon früh vorkommen, theils der Landesregierungneu hinzutraten und seitdem als die bekannt gewordenen Stamm-väter blühender Geschlechter erscheinen. Genannt werden nament-lich! Alverich von Barnckvw, Helmold von Plesseu, Conrad vonDotenbcrg, Bencdict von Nodenbek, Hermann Storm und HeinrichPrccn als Burgmämicr zu Wismar (lmbgelluni >Vi«m!>ei!ia) ^)und treten auch lange Zeit hindurch häufig in Wismar auf.Neben ihnen walten mehrere andere ritterliche Männer am Hofedes Fürsten Johann, wie Heinrich von Stralcndvrf, Gottfriedvon Plate, Dietrich von Ocrtzcn u. a.

Der Ritter Dietrich von Oertzcn erscheint zuerst im Gefolgedes Fürsten Johann von Mcklcnburg, als dieser zu Wismar amI I. Febr. 1260 mehreren wiömarschen Bürgern 0 Hufen aufder Feldmark Dammeuhuscn verkaufte sllj; Dietrich von Ocrtzcnwird neben den oben genannten und einigen andern Rittern!Ritter des Fürsten (miüte5 no5tei) genannt, ein Titel, deroffenbar auf ein näheres Verhältniß zu dem Fürsten und wahr-scheinlich nicht nur auf Nathsdienst, sondern auch auf die Burg-maunschaft zu Wismar deutet.

Der Fürst Johann starb im I. 1263. Sein ältester Sohn,der berühmte Heinrich der Pilger, gelangte nach und nach zurAlleinherrschaft über seines Vaters Land und nahm ebenfalls seineResidenz zu WiSmar. Es war ungefähr im I. 1266, als dieLandcSangclegcnheiten ziemlich geregelt waren und mehrere wich-

1) Vgl. Jahrbücher des Vereins für meklenb. Gesch. V, S. l slgd.

2) Vgl. Lisch Urkunden zur Gesch. des Geschlechts Malhan, I, Nr. XII n. a. a. O.