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1 (1847) Vom Ursprunge des Geschlechts bis zum Jahre 1400
Entstehung
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Wappen.

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Arme blau gefärbt: man vgl. z. B. daS Meklenburgischc Wappeu-buch. Man muß aber diese neuere Färbung in rvth und blaudurchaus für ganz falsch erklären. Das älteste Wappen inFarben ist ein altes, in Holz geschnitztes, über zwei Fuß hohes,auf T. I. abgebildetes Wappen, welches in der Klosterkirche zuDobcran über der alten von vrtzenschen Familiengruft hängt. Esist auf Kreidcgrund bemalt und stammt aus dem 15. Jahrhundert;wahrscheinlich ward es um das I. 1450 aufgehängt, als zumAndenken des am I. Julii 1440 im Gelobten Lande gestorbenenund auf dem Berge Zivn begrabenen Sicvcrt von Oertzcn aufRoggow hier ein Lcichcnstein gelegt ward. Zwar haben dieFarben dieses Wappens durch das Alter so sehr gelitten, daß sienicht durchgängig mehr vollkommen erhalten sind; aber es istnoch überall so viel erhalten, daß alles mit Sicherheit erkanntwerden kann. Auf diesem Wappen ist der Schild roth unddie Arme silbern mit goldenen Gelcnkstücken; in Ueber-einstimmung hiemitsind auch die Hclmdecken roth und weiß.Die (goldenen) Gelenkstücke hat schon das Siegel des RittersHermann I. auf Noggow vom I. 1311; wenn auch für dieseferne Zeit noch nicht die neue heraldische Farbcnbczcichnung anzu-nehmen ist, so stimmt doch zufälliger Weise die alte Zeichnungmit der Färbung überein und ein Wechsel des Metalls zwischenSchienen und Gelenkstücken soll offenbar angedeutet werden. Esist daher unbedenklich anzunehmen, daß die silberne Färbungder Arme die allein richtige sei. Eben so ist ein auf Glasgemaltes Wappen deS Claus von Oertzen auf Gorow sch1038)und seiner Gemahlin Dorothea von Ncventlow in einem südlichenChorfenster der Kirche zu Dobcran gefärbt: es führt in rothemSchilde zwei ganz silberne Arme, wenn auch das Silber, wieauf allen neuern Glasmalereien einen bläulichen Anflug hat; aberblau sind die Arme auf keinen Fall. Ans dieser Darstellung desSilbers durch weiß mit blau schattirt, als man die Darstellungdes Silbers auf Glas nicht mehr verstand und in der Dccknialcreidas gewöhnliche Schwarzwerden des Silbers vermeiden wollte,bat sieb wohl die blaue Färbung der Arme entwickelt. Die.Rüstung der Arme ist alle Zeiten bindurch herrschend gewesen;zwar finden sich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrh., z. B.