62 Linden
Verschiedene Wappen der v. Lin-de und Linden hat Siebmacher,I!I. 167. IV. 114. V. Zusatz,15. und 37.
binden von der. 1) Einesreiherrlichc und grafliche Fami-lie im H. Brabant, die d. Groß-forstmeisteramt des Hcrzogthumsbesessen, im Jahre 1663 in denFreiherren-, und nachher in denGrafenstand erhoben wurde. IVL-rcwlivn 6e lautes les terres riuUruImlU. p>. 70. E. Eh. But-kensKnnalos genealogigues ete.i^ulxverpxzu-, 1626. 1. Gauhe,I. 309. Anh. 1655. — 2) Einealte Familie, die aus Brabantnach Preußen gekommen, alsowahrscheinlich mit obiger einerleiUrsprungs ist, und sich auch inSchweden ausgebreitet hat. Hen-ncbcrgcrs preußische Genealogie.Hartknochs A. u. v. Preußen,446. Gauhe, I. 308. II. 639 —40. Anh. 1656. — 3) Eineschlesische Familie, vormals deLinda genannt, die aus demGroßherz. Florenz nach Baicrn,und von da nach Schlesien kam,deren Stammschloß Linda, oderLindcnburg im Florentinischen ge-legen ist. Sinap, II. 781 — 83.Gauhe, I. 303. und f. Z. U.Lcx. XVII. 1371.
L.iildennu, Lindenow. Einealte adliche Familie in Meißen,deren Stammsitz gleiches Namensnahe bei Leipzig gelegen, u.bis indas 16te Jahrhundert bei dieserFamilie geblieben ist. Die Her-ren dieses Geschlechts kommen inUrkunden schon 1216 vor, undeinige von ihnen erwarben sichin Sachsen, Mansfeld, beson-
Lindenau.
ders aber neuerlich im Esthni-schen große Verdienste. Die Ver-bindung dieser mit der in Dä-nemark gleichnamigen, von denenin der Mitte des 17tcn Jahr-hunderts einer als Reichsrath,und ein anderer als Neichsadmi-ral sich sehr berühmt machte, laßtsich nicht mit völliger Bestimmt-heit nachweisen, so wie auch dieWappen beider ganz verschiedensind. Da das Wappen jener mitdem, das die von Leutsch füh-ren , viel Aehnlichkeit hat, soglaubt man, daß auch diese mitihnen einerlei Abstammung hät-ten. Ein Theil derselben oderderen Linien, (der sächsischen) w.vom K. Franz I. im Novemberdes Jahres 1764 in den Gra-fenstand erhoben. Brotuffs mer-seburgische Chronik in der Dc-dicat. Albini, werthcrnsche Chro-nik, 66. Gauhe, I. 310. u. An-hang, 16. Luaningü (Ilironnl.Ilan. p. 194. Von Uechtritz,diplomat. Nachr. II. Th. 64 —68. aus d. Kirchenbuch zu Ma-chern , 1633 — 1776., aus demKirchcnb. zu Kobershayn w. von1611 —1792. in dem V. Theil,102—105. Siebmacher, 1. Th.159. N. 10. Von Meding, I.N. 483. und 434. König, III.Th. 727 — 39., davon Tafelnauch in folgenden abgeändert vor-kommen. M. S. SchneidersNachr. v. dem adlichen Lindcn-auischen Geschlechte älterer Li-nie zu Machern und Polenz; inKlotsch und Grundigs Samml.zur sächsischen Geschichte, VI. B.169 — 220. und VII. B. 344— 359. ^Ilgomoiu. gonoalo-gisolres klauelducü, 1. 658. Z.