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lassene in den Rhein, um mit ihrem Geliebten jenseitswieder vereinigt zu werden.
In wiefern diese Sage geschichtlichen Grund hat, odernicht, ist schwer zu bestimmen. Vogt hält dafür, sie seydurch die nachstehenden Reimlein des Schlosses Adolfseck,welche der König selbst oder einer seines Geschlechtes anein Fenster zu seiner Rechtfertigung geschrieben, unter dasVolk gekommen :
Wenn Sünde auch nicht hätte Sünden-Nahmen,
Wollt' ich mich doch der Sünde schämen.
Wir haben schon im Eingang zu Adolfs Biographie be-merkt, daß diese angebliche Geliebte den Namen Jmaginatrug. (') Wir sehen nicht ein, warum an diesem Romanenicht etwas wahres seyn sollte und sind völlig überzeugt,daß die Liebe zum schönen Geschlechte wohl eine der be-gründetsten Schwachen des ritterlichen Königs gewesen,wie wir schon früher bemerkt; und so wie sein Vorgän-ger, K. Rudolf, den seiner Gemahlin vom Bischof zuSpcyer, im Übermaaß der Bewunderung fraulicher Reizegegebenen Kuß nicht übel nahm, weil er nach eigenem Ge-ständniß selbst gern schöne Weiber küßte, so mochte auchAdolf bei solchen Dingen gegen die Kriegsbeute eben nichtallzustrcng gewesen seyn, welche Freiheiten sich herausge-nommen. (')
(') Man findet die Sage ausführlich erzählt in GottschalksRitlerburgen, Rubrik : »Adolfseck."
(') Von den Verrichtungen Adolfs in staatsrechtlicher Beziehungist theilweise zwar in seiner Geschichte abgehandelt, jedoch einezusammenhängende Darstellung, als Nachtrag und zugleich fürsich bestehendes Fragment, zu Ende des Bandes verspart wor-den, worauf wir den Leser somit verweisen.