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Acht gekommen, aber der Spruch gegen sie war leichter,als der Vollzug gewesen. (')
Der stärkste Schritt von allen andern jedoch und einevorläufige Kriegserkläruug war das Anschließen Albrechtsan König Philipp den Schönen. Als patriotische Stimmenüber den eingegangenen Vertrag mit diesem Monarchentadelnd sich vernehmen ließen, bemerkte Albrecht mit demihm eigenen Lakonismus : »Wenn der römische KönigHülfsgcldcr vom Könige von England ziehet, so kann esdem Herzog von Österreich keine Schande bringen, wenner Geld vom Könige von Frankreich annimmt.»
Jn dieser Stimmung überraschten den Herzog AlbrechtAntrage des Erzbischofs Gebhard. Kaum mochte er seinenDhren trauen; der bitterste Widersacher seiner Interessenwollte selbst au dem Gegenstand, der sie Beide einst ent-zweiet, sich rächen! Unverzüglich beantwortete er die Bot-schaft durch eine ähnliche von seiner Seite, und reiche Ge-schenke sollten die Zugänge des Herzens bei dem habsüchtigenPrälaten noch mehr eröffnen. Man beredete die Haupt-punkte des auszuführenden Planes, und da mehrere Reichs-stände mit demselben bereits harmonirten, so verstand mansich auch über die Art und Weise der Bearbeitung der Übri-gen. Der böhmische Hof, welchem Albrecht mit gesteigerterFreundschaft sich annäherte, bot den Vereiuigungspunktfür die hochvcrrätherischen Bestrebungen; die feierlicheKrönung des Königs Wenzeslaus zu Prag, um Pfingsten1297, einen unverdächtigen Anlaß. (°) Eine Menge geist-
(') Av entin, S. 767.
(-) Ottokars Forisctzer beschreibt mit einem schadenfrohen Ver-gnügen die prachtvollen Feste zu Prag als eine Art Kontrast