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und seinen Kampf durch die vielfachen und schimpflichenKränkungen zu rechtfertigen, welche das Reich seit länge-rer Zeit erduldet, und welche er gleich bei seiner Wahlzu rächen beschworen habe. ( )
Er sparte zumal beim Herzog keine Versprechungen. Al-lein Friedrich von Lothringen hielt seinem Interesse dasAnschließen an Frankreich für zuträglicher. In der Thatging er auch gleich darauf zur Partei Philipps über, undschadete Adolf viel durch seinen Einfluß auf die Großendes Landes und seine weit ausgezwcigten Verbindungenmit den Großen des Elsasses und Schwabens, welche fort-während mehr österreichisch gesinnt verblieben waren.
Der Graf von Bar, ein besonders eifriger Vasall desKönigs, wurde sonach, als Herzog Friedrich abgefallen,zum obersten Anführer des eingeleiteten Fcldzugs ernannt;während er die nöthigen Anstalten traf, unternahm Adolfnoch mehrere Reisen nach verschiedenen Punkten des Ober-rheins, theils um neue Truppen zu werben, theils umden Muth seiner AnHanger zu stärken.
Allein ein Dritter, Mächtigerer, trat in der KönigeStreit und drang seine Vermittlung gewaltsam auf. DemPabste behagte aus verschiedenen Gründen nicht, was inund wider Frankreich sich vorbereitet; der eine oder an-dere als Sieger konnte ihm allzngefahrlich werden; er sen-dete also zwei Kardinäle nach Frankreich und Englandab, welche den beiden Königen Stillstand in dem vorha-benden Unternehmen gebieten, und auf den Weigerungs-fall mit dem schärfsten Bann der Kirche drohen sollten.Gegen K. Adolf selbst, den er im Übrigen stets zu schonensuchte, gebrauchte er der Sprache eines väterlich mahncn-
(') Hiüwii'iz 1,ni-rsir>e, III. iHZ, erzählt die Sache
auf etwas wunderliche Werfe.