weil sie etliche Weibsbilder mid Jungfrauen geschändet,und deren in Klöstern auch nicht verschont hatten, wardvon den thüringischen Herren und Junkern beschlossen,daß man die Gefangenen alle lebendig verbrennen sollte.Doch, weil der meiste Theil derselben Edle waren, ist vonetlichen dieser Rath gegeben worden: man sollte sie wie-der schänden, sie ihrer Kleider entblößen, ihnen ausschnei-dcn, (I und sie also blos und nackend, nur in Niederklei-dcrn, dem Kaiser wieder in sein Lager schicken; wie dennalso auch geschehen. Und ist dazumal K. Adolf bei Mittel-Hausen gelegen, (von) danncn er aufgebrochen nach diesemempfangenen Schimpfend gen Mühlhausen verruckt, dasein Kricgsvolk auch viel Buberei und Mnthwillens ge-trieben, daß zuletzt die Bürger an die Glocken schlagenlassen und zusammengelaufen, und den Kaiser sammt denSeinen zur Stadt hinaus gejagt, daß er mit dem Lebenselbst kaum davon kommen, und sind von beiden Thei-len nicht wenig Personen umkommen.
»Der Hohn that dem Kaiser wehe, sonderlich weil vonseinen gchöhneten Junkern auch Lieder in Thüringen ge-macht, und ihm zu Spott gut thüringisch gesungen wor-den.« (I
() D.
c.)
I« Lomdsdug.
Dic Edlen den dem RineDie treten »n dem Winc,Und kamen unter Rasbcnbcrg;
Des Königs HofgesindeBegreift die Gottes KindeUnd trcbc» schämlicl, Werk.
Gott möcht es nit crlidcn,Örc Büttel ließ er schnidcN!Das waren lästerliche Wehr.
Eic han nach mcim BedankenZhr' Heller da vertrunken.
Das ohn' dic Büttel wurden leer.