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Fünftes Kapitel.
Die Verhältnisse Adolfs zu Italien und demP a b st e.
§)ie Politik Rudolfs von Habsburg hinsichtlich Italienswar, während der ganzen Dauer seiner Regierung, be-harrlich die gewesen : sich in keinem Fall und unter kei-nem Vorwand in die Angelegenheiten dieses Landes be-sonders einzumischen, und die Zwiste wegen Nomaniolaund des Meerufers hatten, in Felge friedlichen Znrücktre-tcus, alsbald ein beruhigendes Ende gcnomwcn; alle Aktespäterer Berührungen waren meist vermittelnder Natur;der Kaiser selbst vermied persönliche Erscheinung im Lan-de. () Adolf von Nassau erkannte die Gefahr einer Be-rührung mit italienischen Verhältnissen so gut, als seinVorgänger; aber ihn reizte die Gefahr und ihn täuschteder Ehrgeiz mit der Aussicht, vielleicht durch persönlicheKraft verkannte Rechte des Reiches auf jenem Punktewieder geltend machen zu können; er wollte vielleicht durchdas Verlassen und Verbessern des Systemes des Vatersden Sohn, Albrecht von Österreich, mittelbar beschämen.Der König erwog die Lage der Dinge und das Maaß
(') Vgl. des Verf. E-schichte des Hauses Fiirsienberg, 1. B. 11.B. 1. Kap.