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Domim'klts zu Nürnberg getreten, so blieb Adolf Allein-erbe des väterlichen Besitzthums, somit von Weilburg,Jdstein und Wiesbaden.
Unter den ersten Fehden, in welche er verwickelt wurde,ist diejenige mit seinem Better Gotz von Eppenstein diemerkwürdigste und zugleich unglückseligste; denn das schönaufblühende Wiesbaden ward durch die Gegner eingenom-men und fast gänzlich zerstört. Endlich trat der Erzbischofvon Mainz als Vermittler auf, und ein Schiedsspruchvom 30. August 1283 endete den langen Streit.
Nunmehr sind noch die Kriegsdienste zu erwähnen,welche Adolf dem Pfalzgrafen Ludcwig, Herzog in Ober-baicrn, während des Jahres 1287 geleistet. Das vorzüg-lichste Geschäft darin war die Vertheidigung der FesteKaub. Der Herzog war durch Fehden mannigfacher Art,so sehr in Beschlag genommen und seine Besitzungen la-gen so sehr zerstreut, daß er fremder Arme nicht wohl ent-behren konnte, s') und er täuschte sich in seinem Vertrauenauf des Nassauers Muth und Treue nicht.
Einen eigenen Strauß hatte dieser das Jahr daraufmit Heinrich von Weilnau über Leibeigene; Ulrich vonHanau legte ihn endlich in Güte bei.
Sonst haben die Jahrbücher nichts ferneres bis zumJahre 1289 von Adolf aufgezeichnet. Desto mehr Ruhmund Unglück zugleich brachte dieses Jahr durch die Folgendes Krieges mit Johann von Trabant und die berühmteSchlacht bei Wöringen. Da diese in der Geschichte vonSüd-Niederland eine bedeutende Rolle spielt, und fürAdolf selbst von den wichtigsten Folgen ward, weil seinkriegerischer Ruf durch die an jenem Creiguiß genommene
(') Zschvkke's baiensche Geschichte.