Druckschrift 
1 (1831)
Entstehung
Seite
63
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erhalten. Die walra mische, nachmals saarbrück'scheLinie, herrschte im Süden; die ottonisch-katzeneln-bogen-oranische im Norden der nassau'schen Lande.Nur die Lahn bildete, in Folge mancher einzelnen wechsel-weisen Erwerbungen auf beiden Ufern des Flusses, nichtimmer die ausschließliche Grenzscheide. Mit dem gemein-samen Stammschloß und Namen ward auch das gemein-same Wappen, der Löwe, (3 beibehalten.

Das Gebiet der nassau-ottonischcn Linie, mit welcherwir vorzugsweise uns zu beschäftigen haben, enthielt nachder alten Eintheilung folgende Gerichte, Zentcn und Orte:

1. Die Herborner Mark mit Stadt und Burg diesesNamens, 23 Orten und Höfen; 2. die Gerichte Dillen-burg, Schloß und Stadt, mit acht — 3. Heiger, Schloßund Stadt, mit achtzehn —4. Ebersbach, mit dem Bergund eilf— 5. DriNgenstein, Schloß und Dorf, mit sechs —6. Driedorf, Stadt und Burg, mit neun — 7. Selbach,mit Burdach und stebenzehn, theils Dörfern, theils Wei-'lern, Hosen und Burgen; 8. das Kirchspiel Siegen unddas Gericht vor dem Hain, mit Stadt und Schloß deSrrstern Namens und neun und zwanzig — 9. das RödcherKirchspiel mit Rode (Rödchen) und sieben —19. die GerichteNetphen mit Ober-Netphen und acht und dreißig — 11.Hilchcnbach, mit dem Hauptort des Namens, mit Gins-berg dem Schloß und zwei und zwanzig Ortschaften undHöfen; 12. Crombach, mit sechs — 13. Ferndorf (später zuCrombach geschlagen), mit Ferndorf und stebenzehn — 14.Frendenberg, mit Schloß und Thal, und drei und dreißigDörfern, Höfen, Burgen.

Die Herrschaft zu Westerwald zählte die drei ZentenMarienberg, Neukirch und Emmerichenhapn, und sieben

(') Aus Müniwerken zu beschreiben.