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1 (1831)
Entstehung
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te, nachdem der Quäler jener Gaue den gerechten Lohnseiner Unthaten gefunden, bestmöglichst für Heilung der ge-schlagenen Wunden. Dies und die Pflege von Schulen beur-kundeten einen gesunden und zugleich menschlichen Sinn. (')Es ist nicht unwahrscheinlich, daß Heinrich der Reichedie Schlösser Dillenburg und Ginsberg, (') und ebenso auch Sonnenberg O bei Wiesbaden gegründet.

Daß eine beträchtliche Zahl heimischer und auswärtigerVasallen den Lehenhof Heinrichs II. suchte, beweist derNassauer schon damals emporgestiegene Macht in Mitterheinischer Dynasten. Selbst die Rheingrafen, die Eppstei-ner, die Münzenberger, die Jtter befanden sich unter ihrerZahl. Schon seit einiger Zeit stand ihnen auch das Münz-recht zu. Köln war die Stätte. (^)

In welchem Jahre der Graf gestorben, ist ungewiß;nach 1250 werden blos seine Söhne in den öffentlichenAkten aufgeführt.

Von der geldrischen Mechthilde waren ihm derselbensechs, und ebenso drei Töchter geblieben : 1. Ruprecht(als teutscher Ordensritter, wahrscheinlich gegen 1247 ge-storben); 2. Walram II ; 3. Otto, beide des StammesFortsetzer in zwei Hauptlinien; 4. Heinrich, und 5.

(') Bremer. Aremer. Wenck. Zusti. Arnold«. Muth.('1 Über dieses vgl. Arnoldi's Nachträge, S. 11>3.t^) Über letztere Burg findet sich ein interessanter, auf Urkundengestützter, verschiedene Sagen verwerfender Aufsatz Oahlsin Gvttschalk's Ritterburgen (V.), doch enthält er keineandere historischen Aufschlüsse, als wir bereits gegeben. EineBeschreibung der schönen Aussicht und ein Rückblick in dieVergangenheit leiten angenehm ihn ein.

Q) Der Beleg hiezu findet sich in der Urkunde des Vergleichs mitdieser Reichsstadt über Siegen.