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1 (1831)
Entstehung
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diesen letztern zu Lehn aufgetragen haben, muß durchausden gleichmäßigen Anspruch auf Abstammung von den er-sten Erben des Stifters sichern, d. kss von den Nachkom-men des lahngau'schcu Grafen Eberhard.

An diese eine Beweisführung knüpft der salisch-nassan'scheHistoriograph nunmehr auch noch eine zweite, nämlich diegemeinsame Blutsverwandtschaft des Stammvaters derjüngcrn Grafen von Geldern mit den Nassauern und denSaliern. Er gesteht freilich selbst ein, daß dieser Be-weis nur ein allgemeiner sey und die Versippung jeuerzwei Häuser mit Eberhard dem Salier im Einzelnen dar-gethan werden müsse. Dies geschieht nun auf folgende Art.

Als Konrad Kurzbold mit dem Gedanken umging, dasStift Limbnrg zu gründen, erhielt er (910) von KönigLudwig Brechen zum Geschenk. Nun giebt es in der Ge-gend von Limbnrg zwei Orte, die diesen Namen führen,und die deshalb in ein Ober- und Unter-Brechen unter-schieden werden können. Nach der Limburger Chronik istersteres als dasjenige anzunehmen, daraus zum Unterhaltdes neuen Stiftes Gefälle bezogen wurden; letzteres aberstand dem Stifte St. Marimin zu. Urkunden dieser Abteierhärten solches. Da die Hauptvogtei über dieselbe ohne-hin dem salischen Geschlechte zustand, so waltet kein Zwei-fel ob, daß sich dieselbe auch auf die Besitzungen St.Maximins zu Brechen und in der Umgegend ausgedehnt,zumal nachdem, in Folge förmlicher Schenkung, jene Orteeinen Theil des salischen Landgebictcs bildeten. Zwar kamdie Hanptschirmvogtei über St. Marimin nachmals aufdas Haus Luxemburg ; aber die stiftischcn Güter zu Brechenstanden gleichwohl fortwährend unter der Vogtei jenerHerren, denen das Land selbst zustand, darin sie lagen;daher diejenige über Brechen für die gedachte Genealogievon nicht geringer Wichtigkeit ist.