Der Verfasser fühlt sich noch nicht im Stande, eineausführliche Literatur aller Quellen und Bearbeiterder Stammgcschichte gleich jetzt beizufügen; er begnügtsich, daher, weil Erfparung von Zeit und von Raum fürwichtigere Materien, bei dem ungeheuern Anwachs der-selben, vor allem Noth thut und drängt, sowohl aufdie verdienstvollen Vorganger im Allgemeinen, sämmt-liche von verschiedenem Werth, und auf die Verfas-ser theils gedruckter, theils handschriftlicher Werke,Chroniken, Regesten, und sodann auf die Hülfs-schriftsteller der verschiedenen Nassau'schen Nachbarlän-der und Geschlechtsverwandten, besonders aber aufdie Verfasser der Geschichte von Hessen, Trier, Köln,Mainz, Pfalz u. f. w>; endlich auf französische, bel-gische un^ holländische Geschichtschreiber der betreffen-den Perioden, sich zu berufen. Ein vollständiges O.uel-lenverzeichniß und eine kritische Sichtung derselbenwird zu Ende des Gesammtwcrkes in einer eigenenAbhandlung folgen. Inzwischen möge der gründlichereGcfchichtforscher die Darstellung und die Angaben desVerfassers mit den, jedem einzelnen Kapitel im All-gemeinen beigefügten vorzüglichern Quellen verglei-chen, die minder häufigen Citationen aber unter jedereinzelnen Thatfache gütigst nachsehen, da das Weökauch für ein größeres Publikum und für Leser ausNationen berechnet ist, welche die bekannte Art, Ge-schichte zu behandeln, als teutsche Pedanterie zumVoraus ächten, wiewohl auch Gibbon, Barante,Thierry, Guizot u.A. sich derselben nicht geschämt. Die
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