dcm Reichstage zu Frankfurt im Jahre GV0 mit angesehen,ging Johann von Nassau-Dilleuburg, welcher noch ganz spätsich zum Ritter und Rath des Erzbischofs von Trier hatteernennen lassen, ans seiner Burg Herborn, zu seinen Vätern ").Au Kcppel, in dem damals adeligen Fraucnsiift und nachma-ligen Kloster, ward er seiner Gemahlin Margaretha von derMark zur Seite ^"), beigesetzt.
Von der Mutter erbten die Söhne, Adolf, Johann II.,Engel brecht und Johann III. Ansprüche ans Clcvischcsund Märkisches Gebiet^-"-').
Ihr Leben und Wirken jedoch wird einer der Gegen-stände des dritten Bande, der Geschichte des Hauses Nassau-Dranicu, seyn.
In diesem Bande wird sodann auch der Verfasser Gelegen-heit nehmen, manches, was zum innern und äußern Leben derDynastie und des von ihr beherrschten Volkes gehört, im Au-sammcnhangc mit den noch folgenden Perioden nachzutra-gen. Dahin rechnet er namentlich die Verfassung und die
H Zwischen deni 8. März und zz.-. November 1416-
Schon in der Kindheit waren sie mit einander versprochen,und vom zwölften Jahre Margarethens an, geineinsam erzo-gen worden. Dadurch lehrten sie sich wechselseitig kennen undvon Herzen, nicht nur ans Konvcnienz, lieben. Auch dieseHeirath brachte Nassau - Dillenbnrg mehrere ansehnliche Be-sitzungen zu, wie die Märkische Vogtei Glimmcrsbach, Haus,Hof und Einkünfte zu Hamm und pfandschaftlich Schlvsi undStadt Neustadt lind daS Amt Lndenscheidt.
»H Margarethens Tod fiel zwischen 1401 und I4vg.
Herzogs Wilhelm von Jülich gegen Wenzeslaüs, als er noch Her-zog von Luxemburg gewesen, brauchen lassen.