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Summe mußte noch im gleichen Jahre erlegt werden. DenRest verschaffte ihm Kmw von Falkensiein, gegen Zusage fried-lichen Wesens hinsichtlich seines Erzstiftes, und den Eintritt inchnrtricrische Dienste, als Rath desselben. Nach einiger Zeitwurden Nassau und Westcrbnrg sogar Freunde und schloßen un-ter sich einen Bund. Aber das gute Vernehmen wahrtenicht lange. Noch im Jahr 1408 sagten sie sich von Neuemab und das Brennen und Rauben, nach altbeliebter Weise,nahm, seinen Fortgang. Die Westerbnrger hauSten nicht we-nig im Siegcn'schen und fügten dem Handel und Verkehr be-trächtlichen Schaden zu. Abermal war cö Kuno, welcher, ge-meinsam mit Mainz, den Hader schlichtete*).
Bedentender noch, als die Westerbnrg'sche Affaire, warendie Irrungen mit Hessen. Obgleich Adelheid von Viande»zur Zeit der Einnahme von Jttcr den Schutz des Landgrafen,Heinrichs II. dcö Eisernen durch die Ocffnung ihrer SchlösserDillenburg, Herborn, Dringenstein, Waldcnfels und Lahn-burg erkauft hatte, so war doch ihr Sohn dem Inhalte derEinnng nichr treu geblieben, sondern alsbald nach seine,Großjährigkeitserklarung hatte er, hiczn besonders durch dieLehenSherrlichkcit über Dricdorf veranlaßt, das Bündniß mitHessen aufgegeben und mit den Herren von Hatzfeld, Va-sallen des Erstifts Mainz und erbitterten Feinden der Landgrasschaft meist Verträge geschlossen. Er unterstützte sie, auf ihrenRaukzügcn, deren Hauptziel meist Fraukcnberg war, und de-nen auch die Spiegel und Westerbnrger .sich beigesellten.Der Erzbischvf von Mainz hatte, wie man für ziemlich ge-wiß annahm, seine Hand im Spiel. Aber als er bei Ho-hensolms gerade auf einen kühnen Streich sann, erreichte ihndie Rache Heinrichs. Auö dem Felde geschlagen, steh er schimpf
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