Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
330
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des Hauses Nassau dcu Lehren des Protestantismus huldig-ten, blieb er beim Glauben seiner Vater fest. Das Jahr1355 machte den bisherigen Verhältnissen zu Köln ein Ende;dieses bezahlte den Pfandschilling und zog, frühereu Verträ-gen gemäß, die an Nassau-Beilsiein übertragenen Leben wie-der an sich. Er verwendete diesen Pfandschilliug für neueErwerbungen. Driedorf, für welches er 7000 Goldguldeuentrichtet, behielt er jedoch kaum ein Jahr, da der LandgrafPhilipp der Großmüthige, von welchem er es pfandschaft-lich erhalten, die Summe zurückgab. Ebenso hatte derErzbischof Richard von Trier das Lehen abgelöst, welches derGroßvater Johanns im Jahr 1ä83 wegen geleisteter Kriegs-dienste auf den Zoll zu Engcrs erworben'").

Außer diesen unbedeutenden Notitzcn von Johanns III.Verrichtungen wäre blos etwa noch mitzutheilen, daß er derim Jahr 1512 zur Erhaltung ihres Standes errichteten undim Jabr 1315 erneuerten Einigung tcurschct Reichögtafcn,nach tcm Beispiel Nassau-Dillcnburgs, beitrat, daß er imVerfahr.» über bürgerliche RechtShägdel durch eine Gerichts-ordnung zweckmäßige Verbesserungen vornahm, daß er denfhr die Industrie seines Landes wichtigen Viehhandel kräftigforderte und mit Genehmigung des Kaisers zwei Jahrmärktezu Emmericheuhain gründete.

Aus der Ehe nur Anna von Nassau-Wcilburg^)hatte er gar keine Kinder erhalten und blos eine natürlicheTochter, Elsbeth, überlebte ihn nachmals. Er traf somitfür den-vorausgesehenen Fall des Erlöschens seiner Linie dienöthige Fürsorge- Der Oheim Bernhard und Wilhelm vonNassau-Dillenburg wurde zu Universalerben und vorläufig,,mehrerer Sicherheit willen, gleich in den wirklichen Besitz des

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