Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
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demselben gegenüber, wenigstens eine dopppeltc Portion er-halten habe'-').

Diese Portion bestand in folgenden Parzellen: zwei Drit-tel von Nassau, ganz Beilstcin und Mcngerskirchcn nebstzwei Dritthcilcn der Wcsierwaldcr Herrschaft und sämmtlichenzu ihr gehörenden Aktivlehcn, die Halste des Zolles zu Em-mcrichhain und Ncukirch und der Leibeigenen und Gülten aufdem Westcrwald.. Alles übrige ward Heinrich III. zubeschie-den. Blos einige einzelne Rechte und Nutzungen behieltenbeide Brüder gemeinschaftlich sich vor.

Ein Ercigniß von Wichtigkeit wurde jetzt für das HausNassau-Beilstcin die Jsenbnrg'schc Erbschaft. Johann hattebereits vor 1ä15 mit einem Fräulein aus diesem alten undberühmten Hause^-J, Namens Mcchthildis (abgekürzt Mctze),sich vermählt. Das Bündniß ward mit einem Sohne, Phi-lipp, gesegnet. Da die Jsenbnrg-Greusauischc Linie dem Er-löschen nahe war, so konnte Nassau-Beilstein gegründete Erb-Hoffnung hegen

') Gerade die Grundsätze, welche dem Vergleich vom 29. Aprilunterstellt worden, bestimmten Wilhelm, auf seine» Antheilan die 2o»g Mark zu verzichten.

Interessante Nachrichten darüber liefert Voigt in den Rhei-nischen Sagen und Erzählungen. Auch dieses Geschlecht,welchem in neuester Zeit vor und während des Wiener-Kon-gresses schweres Unrecht zugefügt worden, wäre einer eigenenGeschichte würdig.

Zur bessern Verständniß dieser Familien- und Erbschaftsver-hältnisse, theilen wir hier den Stammbaum mit: