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S) Agnes und c>) Helene starben als Nonnen zuAltenburg bei Wctzlar.
7) Margarctha, vermählt (vor 1549) mit einemGrafen von Hohenberg.
8) Margarctha, ebenfalls Nonne im St. Klarcn-Kloster zu Nürnberg.
Johann, der älteste Sohn, verwaltete seine Landschaf-ten erst allein, sodann gemeinschaftlich mit seinem Bruder.Er befreite sich von der lästigen Gemeinschaft der Lichtenstcincran Dricdorf und kaufte darum ihr ganzes Vcsitzthum an. Ererweiterte seine Herrschaft im Hadamar'schen ebenfalls durchAuskäufc; aber dies war auch das Letzte und Einzige, waser für die Interessen des Hauses that; denn von nun anführte er ein höchst unordentliches und vcrmogcnzcrrüttcndcsLeben; ja, es bildete blos ein ununterbrochenes Inventariumvon Schulden, Verkäufen und Verpfändungen, deren Detailsfür den Leser wenig Anziehendes haben dürften.
Vielleicht kann der beschwerliche Kriegsdienst, welchen erKarl IV. zu leisten gezwungen war, einigermaßen zu seinerRechtfertigung dienen. Ebenso das schwere Unglück, welchesbei Laucnburg (Lohnberg), als Verbündeten der Stadt Lim-burg, ihn getroffen. Die Hatzfclds hatten letztere befehdetund auch dem Grafen allerlei Schaden zugefügt. Er nahmsich der Sache rüstig an, verwickelte sich aber in einem Schar-mützel und ward gefangen Die Sieger bestimmten dasLosegcld, welches er entrichten mußte; es war nicht gering. Diesist die einzige Waffcnthat, welche von ihm berichtet worden.Zwar erscheint er im Bündniß mit Erzbischof Gcr-lach von Mainz gegen dessen Feinde, und in einem späternmit Herzog Stephan von Baicrn gegen Erzherzog Rudolfvon Oesterreich, wegen Tyrol; aber ausgezeichnete Verrich-tungen bei diesen Zügen finden wir nicht von ihm.
Limburger Chronik, Seite 20 und si. 151g.