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Konig Friedrich bestätigte den Akt ein Jahr darauf, undcbenso verschrieb er einige Zeit später jedem der drei Brüder1000 Mark auf die ihnen am besten gelegenen Reichsgüter;in deren Besitz sollten sie so lange verbleiben, bis die 1000Mark bezahl seyn würden; in diesem Fall hätten sie sodannfür 100 Mark ihres Eigenthums vom Reiche zu Lehen zunehmen. Der Konig verpflichtete sich, ihnen, zu mehrererBeruhigung, die Bestätigung dieser Pfandschaft bei den Für-sien des Reiches auszuwirken. Hiemit jedoch begnügte er sichnicht, sondern er überließ auch durch eine Urkunde Graf Jo-hann den Genuß des Zolls zu Hammcrstein auf fünf Jahregemeinschaftlich mit dem Grafen Simon von Sponhcim, undverpfändete den drei Brüdern, so wie den Walramschen Nas-sau's und denen von Lincburg und Jsenburg, wegen weitergeleisteter Dienste das kaiserliche Schloß Kalsmund bei Wetz-lar, und diese Stadt selbst mit allen Einkünften, das Ohm-geld allein ausgenommen Wohl läßt sich denken, mirwelchem Eifer die Grafen, nach so vielen Huldbczcigungen, Oe-sterreichs Sache verfochten; sie boten zu kräftiger Theilnahmean dem langwierigen und anstrengungsvollcn Kriege alleHülfsgucllen ihres Hauses auf. König Ludwig der Bayerwußte ihren Werth zu schätzen und er ließ sieh's angelegenseyn, ihre Gegner auf jede Weise zu begünstigen, um denNassauern zu schaden oder wehe zu thun. Namentlich unter-stützte er die Sayns; diese belehnte er sogar mit Grcissensieinund ermächtigte sie zum Wiederaufbau der zerstörten Burg,ans welcher früher mancherlei Unfug getrieben worden, unterder ausdrücklichen Bedingung, daß sie von ihr aus die Nas-sauer bekriegen sollten^").
Um sich gegen nahe und ferne Feinde zu starken, schlo«
*) Im Jahr t518- tZZv.«) Im Jahr 152Z.