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2 (1832)
Entstehung
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273
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Nassau und dic festere Abmarkung der Jagdgranzcn für beidestreitende Theile war'').

Bedeutsamer wurden für Otto seine Irrungen mit demteutschen Orden. Durch dic unkluge Großmuth seines Vaterswar dieser letztere zum Besitze dreier der reichsten Pfarreien,Hcrborn, Blcsebcrg und Nicdcrzcutzhcim gekommen; mitdemselben nicht sich begnügend, hatte er auch auf andere Ein-künfte und Zehnten Beschlag gelegt und Kirchen benachbarterOrte, unter dem Vorwand, als seyen sie blos Filiale derdrei genannten, angesprochen. Solchen Anmaßungen derTeutschherrcn setzte Otto, für noch weitere Ausdehnung desschlimmen Beispiels sehr besorgt, rüstigen Widerstand entgegen,und über zehn Jahre lang kämpften beide Theile wider einandermit Waffen verschiedener Ärt. Otto entschädigte sich an Gü-tern und Einkünften seiner Widerpart, so gut cr's vermochte;der Orden, als er sein Recht auf andere Weise zu schützenaußer Stand sich fühlte, nahm seine Zuflucht zum Bannund Interdikt; mit jenem wurde Otto und sein Haus, mitdiesem das Land belegt. Endlich, im Jahr 1237 erst, ver-mittelten Hartrad von Mecrcnbcrg und andere Schicdrichtcrden zwecklosen und viclschädlichcn Streit. Die Tcutschhcr-ren blieben im Besitze dessen, was sie vom reichen Heinrichempfangen; aber sie begaben sich aller anderweitigen Ansprüchefür jetzt und immer. Die Kirche nahm ihre Strafen zurück.

Dies sind die einzigen merkwürdigen Verrichtungen desStifters der Ottonischen Linie im Hause Nassau, welche durchChroniken und Urkunden auf uns gekommen. AuswärtigeHändel haben ihn wenig beschäftigt. Man liest blos, daßer in den schweren Irrungen der Stadt Köln, mit Siegfried,ihrem Erzbischoffe, zum Vollzieher des Schicdspruchcs gewähltwurde, und später in eine große Einung niederländischer und

O. ct Köln z. September j2ss.II.

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