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2 (1832)
Entstehung
Seite
263
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reich vervollkommnet, errichtete mit dein Hause Weilburg ei-nen Erbvcrein, welchen Kaiser Joseph !l. bestätigte. DerRevolutionskricg und der Lüncviller Frieden beraubten ihn derSaarbrückischcn Erbschaft jenseits des Rheins; er ward hie-sür durch Besitzungen diesseits entschädigt. Die übrigen zweiLinien, Usingcn und Weilburg, erhielten ebenfalls Ersatz durchAemter, Gcbictsthcilc, Abteien und Klöster der ehemaligenrheinischen Churfürstcnthümer.

Karl Wilhelm ") folgte der Bruder, Friedrich Au-gust, österreichischer Feldmarschall. Er trat dem von Napo-leon gestifteten Rheinbünde bei und erhielt nebst dem Herzogs-titel sämmtliche noch vorhandene Nassan'schc Lande, als uutheilbarcs Fürstcnthum. Friedrich August als souveräner Her-zog und Friedrich Wilhelm als souveräner Fürst, sollten hiu-für gemeinsam regieren. Im Jahre 1813 aber traten Beidedem teutschen Bunde bei, schloßen den Vertrag vom 31. Maimit Preußen, und erhielten von Preußen die vom Hause Ora-nien demselben abgetretenen teutschen Lande, Diez, Hadamar,Dillcnburg und Bcilstciu, zurück. Dieser Akt führte eine zweiteallgemeine Vereinigung des gesammten Nassau'schen Besitz-thums, wie weiland unter Heinrich dem Reichen, herbei. BeideFürsten jedoch starben nach Besieglung desselben binnen kurzerZeit rasch hintereinander""). Mit Friedrich August war auchdie Saarbrück - Usüigischc Linie eingegangen und das ganzeNassau fiel an

III. die neue Weilbursscr Linie heim.

Des Stifters, Ernst Kasimir, Sohn, Friedrich, inMetz geboren^"'"), wo sein Va'.er viel sich ausgehalten, standnach dem Tode dieses Letzten, unter Vormundschaft Graf

») Gestorben i»uZ.«) Im Jahr 1815 und 1816.Jahr ia»7.