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die „ großen Saumagen" —so nannte man damals jene Trink?gcsässe — „sürohin zu Hause zn lassen."
Gntenbcrg hielt sich meist mit dem Churfürsten zn Elt-vill auf, woselbst dieser, den Mainzern fortwährend mißtrauend»nd fast ausschließlich von Rheingauern umgeben, seine Licb-littgsrcsidcnz hatte. Die ganze Druckerei ward dahin gebracht.Der Hofcavalier führte jedoch blos die Leitung der Geschäftenoch; diese selbst wurden von den Gebrüdern Heinrich und NikolausBechtermünz, aus einer altpatrizischcn Mainzcrfamilic, welchemit Gutenberg durch Schwägerschaft befreundet, auch von ihmin der Kunst unterrichtet worden waren, besorgt. Später er-hielt sie Heinrich Bechtermünz allein, d. h. nutznicßlich, denndas Eigenthum gehörte Konrad Humcry, dem Stadtspndikusvon Mainz. Spieß von Ortenbcrg, ein dritter Edler, wardGehülfe des Ersteren. Noch erlebte Gutenbcrg die Erscheinungdes prachtvollen Vooobuloiium ck,atinc> 't'eutonicurn auf derEltvill°-°). Wenige Jahre darauf starb er, in der Gunst desChurfürsten ungcmindcrt, und, wie es scheint — denn be-stimmt wissen dies seine Landslente nicht — in angenehmenVerhältnissen.
Wir kehren von dieser Ausschweifung, hinsichtlich Gutcn-bcrgs, dessen Unterstützung gewiß als einer der Glanzpunkte inAdolfs Leben dasteht, zu den fernern Verrichtungen desselben biszu seinem Tode zurück. Im Zusammenhang mit andern Ver-trägen und Bündnissen ist des Vcrhälnisses mit Würtcmbergoberflächlich Erwähnung geschehen, auch angedeutet worden,daß Adolf sich einen Koadjutor in der Person des Grafen Hein-rich gegeben. Damit verhielt es sich folgendermaßen: GrafUlrich von Würtcmberg, durch sein Auftreten wider Dicthcrnund seine Gefangenschaft bei Scckcnhcim, den Lesern bekannt,hatte zwei Sohne, Eberhard den Jüngern und Heinrich.
") Bergleiche darüber Schaab im a. W. l u s w.