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Neunzehntes Kapitel..
D as fe rn ere Wa lt cn Adolfs von Nassau, als Erz-bisch o f u »d Churfürst von Mainz, von DietherSVerzichtleistung an bis zu seinem Tode. — SeinAntheil an den Verhältnissen zwischen KönigFriedrich III. und Karl von Burgund, und denFeldzügcn wider diesen Letzter». — Rückblickauf se ine übri g en, geistlichen und weltlichen Ver-richtungen u. s. w.'-).
, Nach der ruhigen Besitznahme des Mainzischcn Stuhles
herrschte Adolf von Nassau nicht volle zwölf Jahre auf dem-selben. Aber die Herrschaft gewährte ihm keineswegs die Be-friedigung, welche er wohl gesucht, und für welche er so vieKostbares eingesetzt. Sowohl die Zcitlagc im Allgemeinen undeine wunderbare Verkettung unerfreulicher Verhältnisse, alsvielleicht das stetswicdcrkchrcnde Gefühl der Art und Weise,wie er zu seiner Würde gelangt, und der tägliche Anblick derWunden, an welchen seine Unterthanen verbluteten, mochtentrübend und störend auf ihn eingewirkt haben. Sein Geist,mit den Wissenschaften vertraut und den Künsten nicht abhold.
*) Quellen -, /oann» ,-ul 8ci'i»'ium. — Müllers Reichstags-Theatrum; — Schwarz Diether von Jsenburg II. Sa-Ilistoire vu»3 cle Lvuigvjznc. 1'. X. Häberlin.