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wen. DicS geschah im Jahr 1491. Damals stand dem St.Jakobs-Kloster,von der chegel des H.Bcncdikt, aufdem sogenanntenschönen Berge, Eberhard v. Vcnloo, ein Mann von großer Erfah-rung und Klugheit, ganz im Geiste dcS Bursfcldcr-Institutes,vor. Weil derselbe so wie seine Ordensleute dem pabstlichenBefehle getreu verblieben, der Abhaltung des Gottesdienstes inGegenwart von Gebannten, sich weigerten, und Christi Statt-halter gehorsamer waren als dem crcommnnicirtcn Diether,so erhielten sie plötzlich Order, Stadt und Kloster zu verlas-sen. Der Abt that es, und forderte seine Brüder auf, dasGleiche zu thun. So zogen sie daher, am Tage nach Epi-phania, in Prozession mitten durch die Stadt. Otto vonSalbach, ritterlicher Herkunft, Profcß des Klosters, trug dasKreuz ihnen vor, und nur drei der ältesten blieben bei denFahrnißen zurück. Diese Brüder, hin und her zerstreut, kehr-ten theils zu St. Mathias bei Trier, theils zu St. Martinin Köln, theils an andern Orten ein.
Diese Erzählung, welche mit Dicthers Sinn-und Handlungs-weise, so wie mit dem Umfange seiner Befugnisse durchaus im Wi-dersprüche steht, widerlegt sich durch die eigenen historischenAngaben Hellwichs, welche derselbe später mittheilt und zeugtvon großer Gedankenlosigkeit des Berichterstatters oder vonleichtfertiger Sophistik und unbcgranztcr Zuversicht in das kri-tische Gedächtniß seiner Leser.