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sondern um seiner Vermcssenheit Schranken zu setzen: doch gabes auch solche, die seinem Tvllsinn beifielen, und unter andernGregorius Heimbnrg, den man eigentlich Errorius nennensollte, ein Zögling der Bosheit, den nahm er zn seinem Kon-vent; ob er gleich wußte, daß er wegen Ketzerei verdammt,in den Bann gethan, und ein Emporer sey, machte Gemein-schaft mir ihm, obschon unsere Gesandte ihm riethen, es nichtzn thun. Warum aber soll ein Verbannter, ein Ungläubiger,Eidbrüchiger und Aufrührer den andern meiden? Leute vonähnlichen Sitten suchen sich überall, und gefallen sich selbstam besten. Gregorius kam als Botschafter des crkommnni-eirten Herzogs Sigismund von Oesterreich, der in diese Strafefiel, weil er dem Kardina? des heiligen Peters gewaltsameHände anlegte. Ein würdiger Diener seines Herrn, würdigein Gefährte des meineidigen Dicthcrs zu seyn! "
„Die Mainzer Zusammenkunft war bei weitem nicht sozahlreich, als er hoffte. Diethcr goß darin einen Strom vonDrohungen gegen Uns und den Kaiser aus, erhob seinen Mundgegen den Himmel, und lästerte, ein geringfügiges Schaf,zwei Oberhäupter. Unsere Gesandte mahnten ihn zwar ernst-lich, nicht als Feind gegen den apostolischen Stuhl aufzutre-ten, von seiner verdammten Appellation abzustehen, den Kai-ser nicht zu behelligen, den Pabst nicht anzufechten, zu beden-ken, daß er keine Ursache dazu habe, zu glauben, daß er allesBillige von Uns erhalten würde, sich selbst zu begreifen, nichtnach hoher» Dingen zu trachten, zu erkennen, daß er in Ver-hältniß gegen Uns nur ein Schaf, und nicht Hirte, gegen denKaiser ein Vasall, und nicht Herr sey, seine Richter zu ehren,nnd sich um seiner Herren Gnade zn bewerben, nicht ihrenAhndungen auszusetzen."
„Aber der freche Mensch, der des Kaisers Namen nichthören mag, entbrannt von einem unauslöschlichen Hasse gegenden römischen Stuhl, ließ sich weder durch Bitten bewe-gen , noch durch Drohungen schrecken, spie seinen Gift gegen