fern geliebtesten Sohn, dcn römischen Kaiser, zur Steuer dcszehnten, zwanzigsten, drcisigsten Pfenninges und anderer Hilfeauffordern: da erhob dieser Undankbare, den Gott einem ver-kehrten Sinne übergab, dieser Gottcsfcind sein Haupt gegenden apostolischen Stuhl, er sicng an seine Mutter zu lästern,bellte wider uns auf mancherlei Weise, schalt auf unsern Ge-sandten, der die Zehnten sammeln wollte, und scheute sich nicht,laut zu sagen: Es sey Uns um das Geld der Nation, undnicht um die Beschützung dcs Glaubens zu thun, obschon Wirdcn Zehnten nur mit Bewilligung derselben ausgeschrieben, unddie Gelder jenen zu bchandigcn befohlen hatten, welche dieNation wählen würde."
„Indessen geschah es, daß Dicthcr, auf Antragen derWechsler, welche ihm die der apostolischen Kammer schuldigenGelder vorgeschossen hatten, ohne Unser Wissen, in dcn Bann 'gethan ward. Als er dies erfuhr: kümmerte cS ihn nicht,wie er aus der Strafe kommen, und zu der Gemeinschaftder Gläubigen zurückkehren, sondern wie er sich immer tieferverfangen möchte; er wendete sich nicht zu Uns, klagte nicht,bath nicht um Hilfe, nicht um Mittel; sondern schrie undlärmte über Unrecht, lästerte dcn apostolischen Stuhl, beriefsich in einem entehrenden Libell, gegen die mantuanlschc Bulle,auf ein künftiges Konzilium, und zog sich hicdurch einen neuenBannfluch, und andere, von den Gesetzen wider die Beleidi-ger der Majestät, und Anhänger der Ketzer verhängte Stra-fen zu."
„Noch war es diesem Unchrerbictigcn und Aberwitzigennicht genug, den römichsen Stuhl auf diese Art verachtet zu ha-ben; auch das Hciligthum schändete er, und mengte sich inden Gottesdienst, da er irrcgnlär und öffentlich im Bannewar. Ist das Ehrfurcht gegen die Kirchcngcsetzc, ist es Got-tesfurcht, ist es Achtung für Religion! zweimal im Banne,zweimal aus der Kirche gestoßen, nicht gezwungen, nicht ge-heißen, nicht losgesprochen, drängt er sich in die Kirche, nimmt