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Zwölftes Kapitel.
Die fernern Unternehmungen Erzbischof Johannszu Mainz, von der Wahl König Sigis munds,bis zu seinem Tode. — Letzte Fehde mit Hessen.— Bündnisse mit Dietrich von Köln u. A. SeineTheilnahme am Konzilium zu Constanz und anden Angelegenheiten Herzog Friedrichs vonOesterreich.— Häuslichc nnd kirchlichc Verrich-tungen u- s. >v.
Noch blieb dem neuen Könige ein verdrießliches Geschäftnnt Johann von Nassau auszugleichen übrig, ein Geschäft,welches seinem Plane moglichsibaldigcr Beruhigung der Reichs-glicdcr und Vereinigung aller einzelnen Kräfte zur Beendi-gung des großen Schisma's und Begründung eines festenKirchenfriedcns, hinderlich in den Weg trat; es war die bluti-ge, endlos und fruchtlos sich wiedcrerncucrndc Fehde desErzbischofs mit Hermann dem Gelehrten von Hessen. Zwarhatte schon unmittelbar nach der Konigswahl vorläufige Be-sprechung darüber statt gehabt, und Sigismund, welcher in-zwischen seinen Romcrzug angetreten, von Italien aus an Jo-hann geschrieben, daß er mit dem Landgrafen sich vertragenmöge; doch beschwichtigte dies die frisch angeregte Feindschaftder Gemüther nicht, und eben so wenig that es das Verspre-chen, nach der Rückkunft in Tcutschland die kirchlichen Ange-legenheiten bestens ordnen zu wollen.