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Es halt schwer, in diese Geschichte hinreichendes Licht zubringen; für nnd wider den Erzbischof von Mainz undden Grafen Heinrich von Waldcck liegen Voraussetzungen undGründe vor, welche durch beredte und scharfsinnige Ge-schichtschreiber untersucht, dennoch zu keinem Grade von Wahr-scheinlichkeit oder völliger Gehaltlosigkeit gebracht worden sind.Gegen Johann sprach die persönliche Fcinschaft wegen derVerhaltnisse zu dem ihm sicts widerwärtigen Hessen und we-gen versuchter Vereitlung des Projektes mit Ruprecht; gegenWaldcck der Zwist mit Braunschwcig wegen fruchtlos erhobe-ner Erbansprüchc. Am meisten trifft wohl bei genauerer Un-tersuchung die Gesandten König Wenzels zu Frankfurt derVerdacht, da Friedrich bis zu dieser Zeit von ihnen als dergefährlichste und seinen Hoffnungen zunächst stehende Kronbc-wcrbcr betrachtet wurde. Für die Unschuld Johanns vonNassau muß auch vor allen andern der psychologisch-moralischeGrund gelten, daß er zu klug und vorsichtig in seinem ganzenLeben war, um gerade am Vorabende seines wichtigsten Un-ternehmens, wie die Durchsetzung Ruprechts, Ehre und Ein-fluß durch eine That auf das Spiel zu setzen, welche geradenicht durchaus nothwendig und von der Beschaffenheit war,daß bei allfälligcr Theilnahme die einzelnen Umstände leichtverrathen werden konnten.
Die Ermordung Friedrichs von Braunschwcig wirkte hin-derlich auf Johanns Hauptplan, die Absetzung Wenzels, zu-rück ; die Städte, ^ohnehin über die Heimlichkeit bei Einleitung
Zicut <tum vixit, itarum Llirlstum crucilixit:
Vlumguc Ouccm stravit ?i'iclericuii>, <sui, cjussi D-nicl,Li'ullsviz; protoxit, Aentun><ju>? «uam vcne rexit.
Die Mainzischen Geschichtschreiber und Apologeten der Erzbi-schöfe geben sich alle erdenkliche Mühe, Erzbischof Johann reinzu waschen; fast könnte man ihnen vorwerfen, daß sie zu vielbewiesen.