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Patriot, welcher vom rein-nationale» und allgemein-teutschenStandpunkte ausgeht, wird diese Opposition vielfach nutzlosund mehr im Privarintcresse der Fürsien, als in jenem volks-tümlicher Freiheit erhoben, finden, und er wird es, nicht ohneWiderwillen gegen eigennützigen und partheisüchtigcn EhrgeizEinzelner, vielleicht oft bedauern, daß die bürgcrfreundlichenGesinnungen und Zwecke zweier, an Gemüthsart sonst sehrvon einander verschiedenen, jedoch in politischer Beziehungmehr oder weniger übereinstimmender Monarchen ") durch dasbeharrliche und systematisch-feindselige Entgegentreten Johannsvon Nassau und seiner Anhänger so oft vereitelt worden sind.
Johann II., wie obgcmcldct, einer der jüngsten SöhncAdolfs l.und Margarethens von Nürnbergwurde im Jahre 15K0 gebo-ren. Seine Erziehung war für den Priester- wie für dcnRittcrstandgleich berechnet. Kaum aus dem Jugcndaltcr hervorgetreten,gcricth er mit seinem Bruder Walram über die Adolfseck, dieromantisch-sagcnrcichc Burg, in Zcrwürfniß; endlich vermit-telten es Verwandte und ein Vertrag kam zu Stande, mit-telst welches ihm sowohl die Adolfscck als ein Theil der altenStammburg Nassau von Walram überlassen wurde, unter derBedingung, daß Johann, im Fall er später cin Bisthum odereine Prälatur anderer Art erhalten würde, diese Besitzungenihm wieder herauszugeben hätte.
Eine Zeit lang verweilte Johann zu Köln als Kustosam Münster; zugleich begleitete er die Stelle eines Probsics
Nemlich so oft und in so weit Wenzel mit Regicrungssachensich wirklich abgab.
«) ggir erinnern hier gelegenheitlich wieder, daß die Geschlechts-tafelu der alten Nassau - Wiesbad'schen Linie unter den Söh-nen dieses Paares nicht weniger als drei Johann's ausweistwelche mehreren Schriftstellern gewaltigen Schweis durch denVersuch, die Unterschiede jedes Einzelnen von den Andern,auszumitteln, gekostet haben. Vergl. darüber Reinhard undHagelgans in den a. W.
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