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Sechstes Kapitel.
Die ferneren Unternehmungen und BegebenheitenAdolfs, zumal die Kämpfe mit den Landgrafen vonHe sfen u. s. m.
Bald nach dieser glücklichen Wendung seines Schicksalsward er in einen unangenehmen und vcrlcgcnheitvvllcn Streitmit Dicther von Dalbcrg und dem Raugrascn Philipp vonBcymburg verwickelt; die Bcnshcimcr hatten ursprünglich dieVeranlassung hiezu gegeben und den Erzbischof vermocht, derBedrängten und Befehdeten, als mainzischer Unterthanen, sichanzunehmen. Der Streit war von vielem Unglück für dieNassauer begleitet, wovon die Gefangcnnchmung des GrafenJohann, Bruders von Adolf, das Bcmcrkcnswcrthcste war.Um seine Bande zu lösen, ging Letzterer einen Vergleich mitDicther ein, verhieß sechstausend Gulden Ranzion und stellteBürgen. Der Span mit dem Raugrascn, welcher um denBesitz des Städtchens Rockcnhauscn zwischen seiner MutterAgnes und dem Erzbischofe sich gedreht, ward, nachdem mangegenseitig ohne Noth beträchtlichen Schaden sich zugefügt,dahin vermittelt, daß beide den Ort, so lange die Gräfin lebenwürde, gemeinschaftlich besitzen sollten, nach ihrem Tode jedochAdolf alleiniger Eigenthümer bliebe.
Bei weitem gefährlicherer Feind und hauptsachlich thäti-ges Mitglied der wider die nassauischc Macht in Mainz ver-schworncn Liga war jedoch Pfalzgraf Ruprecht der Aeltere.Er hatte die so eben Genannten zu Feindseligkeiten gespornt;er war es, welcher auch den Bischof Gerhard von Würzburg,