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3 (1833)
Entstehung
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gegenüber, auszuwetzen. Er nahm ihn bei der ersten Wieder»begcgnung so hart mit, daß jener es für das Gcrathcnste hielt,ohne Verzug über die Maas zurückzukehren. Rcnatus aberzog nun in's Lurcmburgischc, das der Herzog von Orleansverlassen hatte, und eroberte sämmtliche verlorene Städte, mitAusnahme von Uvoi, wieder, welches der Herzog von Guisemit ungewöhnlicher Hartnäckigkeit vertheidigte. All' dieß warin dem Zeiträume eines Monats vollbracht worden. NachdemLurcmburg von Franzosen gesäubert war, dachte der Prinzauch dem Herzoge von Eleve eine Züchtigung zu. Wie einBlitz warf er sich in das Jülichcr Land, nahm Sittard, Jülich,Heinsberg und andere Plätze, und schleifte überall die Mauernund Festungswerke. Im klebrigen hausten seine Truppenfürchterlich, und ließen das unglückliche Land durch Mord,Raub und Brand entgelten, was der Beherrscher in seinerThorheit verbrochen hatte. Vielleicht anch sollte dadurch Rachefür Butgcnburg genommen werden, welches die Jülichcr ver-wüstet und zerfrort hatten.

Mit Anbruch des Winters jedoch mußte man die ge-machten Eroberungen auf dieser Seite größtcnthcils preis geben,indem die Truppen aus den besetzten Plätzen herausgezogenwurden. Der Marschall von Geldern nahm alsbald wiederBesitz davon; nur Heinsberg verblieb den Kaiserlichen. Jenerschlug daher sein Lager vor demselben auf, wurde aber nach wenigTagen von Rcnatus darin angegriffen und förmlich anf'sHaupt geschlagen. Mit den Trümmern warf sich der Mar-schall, welcher den Muth noch nicht verloren hatte, in dasGebiet von Utrecht und belagerte Amcrsfort, welches er zurUcbergabc nöthigte und bloß gegen ein ungewöhnlich starkesLösegcld verschonte; selbst den Frauen nahm er ihre Ringe undKleinodien. Der Prinz eilte zum Schutze der Landschaftherbei, traf aber seinen Feind nicht mehr, indem er, mit sei-ner Beute und mit angesehenen Bürgern, als Geißeln, die